Gewinnspiel

Es wird Zeit für das erste Gewinnspiel in diesem Jahr.

Ihr könnt folgendes Paket bei mir gewinnen:

1 signiertes Exemplar von „Two can keep a secret“ von Karen M. McManus

1 Funko Pop! „Ron Weasley“ (OVP)

Etwas Süßes

Um zu gewinnen:
Solltet ihr meinem Blog folgen und mir einen lieben Kommentar unter diesem Beitrag da lassen.
Das Gewinnspiel läuft auch auf Facebook und Instagram
Dort könnt ihr zusätzliche Lose ergattern. 😊

https://www.facebook.com/einHauchvonBuecherwind/

https://www.instagram.com/nataschasuennen/


Leider können nur die gewinnen, die einen Wohnsitz in Belgien oder Deutschland haben und schon 18 sind. Hiermit hat natürlich niemand außer mir was zu tun… Das Gewinnspiel läuft bis zum 1. März.

Viel Glück 🍀🍀

Frankfurter Buchmesse 2019 – Rückblick

Dieses Jahr durften wir endlich wieder die Frankfurter Buchmesse besuchen und ein paar schöne Tage umgeben von Büchern verbringen. Mika und ich waren bei spannenden Lesungen und interessanten Gesprächen dabei und haben das ein oder andere neue Buch entdeckt. In diesem Rückblick zeigen wir euch, was wir alles während der drei Tage in Frankfurt getrieben haben.

Donnerstag, der 17. Oktober

Als aller erstes haben wir dieses Jahr die Gourmet Gallery Show Kitchen besucht, in der Matthias Gfrörer sein Kochbuch „Gutsküche – Geschmack ist meine Heimat“ vorgestellt hat. Wenn man etwas Gutes isst, fühlt man sich automatisch Zuhause, egal wo man sich gerade befindet und dieses Gefühl möchte er uns mit seinen Rezepten geben. Wir hatten die Chance eins seiner Gerichte zu probieren und waren begeistert.

Danach waren wir in der Halle der ARD, wo man zum Beispiel die neue Version der Tagesschau entdecken konnte, VR-Brillen ausprobieren durfte und bei der Entstehung eines Hörbuchs dabei war.

Anschließend sind wir entspannt durch die Hallen geschlendert und haben die Stände bewundert bevor es zum Bloggertreffen der Verlagsgruppe Oetinger ging, wo uns die Neuerscheinungen vorgestellt wurden.

Zum Abschluss des ersten Tages waren wir dann noch bei Hugendubel, wo Karen McManus über ihr neues Buch „Two can keep a secret“ gesprochen hat. Sie war total nett und hat sich für jeden Zeit genommen.

Freitag, der 18. Oktober

Der zweite Tag hat wieder in der Gourmet Gallery angefangen: dieses Mal mit Aurélie Bastian. Sie hat einiges aus ihrem neuen Buch „Bienvenue – Willkommen bei mir“ gekocht. Eine sympathische Köchin, die uns mit ihrer unterhaltsamen Art mitgerissen hat und Spaß in die Küche bringt. Auch ihre Kreationen waren richtig lecker. Und mit ganz viel Knoblauch… ;D

Danach durften wir am Seminar „Tee – die aromatisierte Flüssigkeit in der Küchenwelt“ von El Tipico teilnehmen. Uns wurden einige interessante Köstlichkeiten, die mit Tee gekocht wurden, aufgetischt. Von Lachs und Ente bis zum Whisky wurde alles mit Tee verfeinert und war echt lecker. Leider habe ich vergessen Fotos der Gerichte zu machen. Das Seminar hat uns auf jeden Fall neue Einblicke in verschiedene Zubereitungsarten gegeben.

Zum Entspannen sind wir danach erstmal wieder ein bisschen durch die Hallen spaziert.

Am Stand von Bold konnte ich dann glücklicherweise noch eins der begehrten, schönen Notizbücher ergattern. Sieht toll aus, oder?

Der Tag ging dann kulinarisch weiter mit Johann Lafer, der sein Buch „Johanns Küche“ vorstellte. Leider war dieser Tagespunkt etwas enttäuschend. Wo die anderen Köche sich die Zeit genommen haben, uns ihre Rezepte näherzubringen, hatte man hier das Gefühl, in einer puren Verkaufsshow zu sein. Die anderen Vorführungen in der Gourmet Gallery konnten da mit Abstand einen positiveren Eindruck hinterlassen. Trotzdem war es interessant, ihn mal live erleben zu dürfen.

Eins meiner Highlights der Messe war danach das Gespräch und die Lesung von Elif Shafak aus ihrem Buch „Unerhörte Stimmen“. Sie ist wirklich eine spannende Frau, der ich am liebsten noch stundenlang zugehört hätte. Obwohl ihr Buch nicht unbedingt mein Genre ist, hing ich an ihren Lippen und war begeistert.

Die detailreichen, kreativen Stände waren dieses Jahr wieder allesamt unglaublich schön, so dass man sich gar nicht satt sehen konnte.

Bevor wir die Messe für diesen Tag verlassen haben, durfte auf keinen Fall ein Foto bei Thalia fehlen.

Abends waren wir dann noch im Universitätsklinikum Frankfurt zu „Mein Leben mit den Toten“ – Stern CRIME im Gespräch mit Alfred Riepertinger.

„Alfred Riepertinger hat als Oberpräparator der Pathologie täglich mit Toten zu tun. In seinen Büchern „Mein Leben mit den Toten“ und „Mumien“ schildert er seine ungewöhnlichsten Fälle aus der Pathologie und seine berührenden Begegnungen mit den Toten und ihren Angehörigen. Im Gespräch mit stern Crime berichtet er über spannende Todesfälle, geheimnisvolle Leichname und über Spurensuche in alten Grüften. Der Frankfurter Pathologe Prof. Peter Wild ergänzt mit Einblicken aus der aktuellen Forschung und wissenschaftlichen Erkenntnissen.“

Darauf habe ich mich am meisten gefreut, da es absolut mein Thema ist. Obwohl es mit meinem Medizinstudium nicht geklappt hat, bin ich der Pathologie immer noch verfallen. Das Gespräch war äußerst interessant und man hat anschließend noch einen Einblick in die Digitalisierung in der Pathologie bekommen. Danach gab es noch einen kleinen Empfang mit leckerem Essen. Ein schöner Tagesabschluss.

Samstag, der 19. Oktober

Auch der letzte Tag hat in der Gourmet Gallery angefangen. Antje De Vries stellte uns ihr „Abenteuer Geschmack“ vor. Auch ihre Kochshow war unterhaltsam und lecker. Rote Beete stand hier wie bei Matthias Gfrörer im Vordergrund.

Danach ging es zur „Azerbaijani dish master class and degustation“. Ein wenig chaotisch, aber trotzdem sympathisch. Es gab Lamm glasiert mit Kirsche und Aubergine. Dazu noch leckeren Wein aus Aserbaidschan. Ein schöner Moment, der uns die Kultur des Landes nähergebracht hat.

Anschließend waren wir im Lesezelt und haben bei einer guten Tasse Tee der Lesung von Ralph Caspers aus seinem Buch „Wenn Riesen reisen“ zugehört. Die Zeichnungen im Hintergrund waren wirklich schön.

Wir haben an diesem Tag auch noch an der Romance-Rallye teilgenommen, wo man nette Leute treffen und miträtseln konnte.

Dann sind wir ganz schnell zur Signierstunde von Mira Valentin gegangen, die wie immer toll aussah.

Eigentlich wollten wir an diesem Tag auch noch an einigen anderen Lesungen und Gesprächen teilnehmen, aber es war leider viel zu voll. Trotzdem hatten wir eine schöne Zeit auf der Buchmesse und freuen uns schon auf das nächste Mal.

Gewinnspiel

Es wird mal wieder Zeit für ein neues Gewinnspiel.

Ihr könnt folgendes Paket bei mir gewinnen:

1 Funko Pop! „Fawkes“

1 Paar Socken „Gryffindor“

1 Harry Potter Tasse „Mischief managed“

Etwas Süßes

Um zu gewinnen:
Solltet ihr meinem Blog folgen und mir einen lieben Kommentar unter diesem Beitrag da lassen.
Das Gewinnspiel läuft auch auf Facebook und Instagram
Dort könnt ihr zusätzliche Lose ergattern. 😊

https://www.facebook.com/einHauchvonBuecherwind/

https://www.instagram.com/nataschasuennen/


Leider können nur die gewinnen, die einen Wohnsitz in Belgien oder Deutschland haben und schon 18 sind. Hiermit hat natürlich niemand außer mir was zu tun… Das Gewinnspiel läuft bis zum 2. November.

Viel Glück 🍀🍀

Gewinnspiel

Mir ist grade aufgefallen, dass mein letztes Gewinnspiel schon über ein Jahr her ist… 🙀🙀🙀 Deshalb gibt es jetzt endlich ein neues, tadaaa… 🤗🤩 Ihr könnt folgendes Paket gewinnen:


🌹 Eine noch ovp Disney Tassilo Tasse

🌹 Newt Scamanders Notizbuch

🌹 Einen schönen Buchumschlag mit Eule 🦉

🌹 Was Süßes 🍫

Um zu gewinnen:
🌹 Solltet ihr meiner Seite und diesem Beitrag ein Like geben
🌹 Solltet ihr mir einen lieben Kommentar unter diesem Beitrag da lassen
🌹 Das Gewinnspiel läuft auf meinem Blog, auf Facebook und auf Instagram #einhauchvonbuecherwind
Also kann jeder drei Lose ergattern. 😊

🌹 Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr das Gewinnspiel teilen und/oder Freunde markieren würdet.

Leider können nur die gewinnen, die einen Wohnsitz in Belgien oder Deutschland haben und schon 18 sind. Hiermit hat natürlich niemand außer mir was zu tun usw… Das Übliche halt… Das Gewinnspiel läuft bis zum 13. April. Viel Glück 🍀🍀

Autoren-Interview: Alina Stoica

Ich hatte das Glück, „Brennende Träume“ und „So nah, so fern“ von Alina Stoica lesen zu dürfen und ihr anschließend ein paar Fragen stellen zu können. Ich finde es immer schön, mehr über tolle Autoren erfahren zu dürfen, die uns so schöne Lesestunden bereitet haben.

1. Würdest du dich kurz für die Leser vorstellen?

Mein Name ist Alina und ich wurde vor etwas mehr als 39 Jahren in Cluj-Napoca, Transylvannien, geboren. Ich bin eine abenteuerdurstige, freiheitsliebende Wassermannfrau, lebensfroh und ziemlich impulsiv. Ich habe eine Faszination für das Übersinnliche, bin ehrlich, direkt und sehr tierlieb. Als ich zehn war, ist meine Familie nach Deutschland gezogen, wo ich 14 Jahre lang im schönen Odenwald gelebt habe. 2002 habe ich meinen großen Traum, am Meer zu leben, verwirklicht und bin nach Portugal, an die atemberaubende Algarveküste, ausgewandert. Hier lebe ich mit meinem Freund, unseren 3 Hunden und 2 Wellensittichen in einer kleinen Wohnung auf den Klippen, direkt oberhalb des Atlantiks.

2. Wie und warum hast du mit dem Schreiben angefangen?

Wie die meisten Autoren habe auch ich meine Leidenschaft für das Schreiben bereits im Kindesalter entdeckt. In der Schule verfasste ich seitenlange Schulaufsätze, schrieb die Pausen durch und bekam anschließend fast jedes Mal eine Sehnenscheidenentzündung im rechten Arm. Alltägliche Erlebnisse, Liebeskummer, Freude und Leid verarbeitete ich, indem ich Gedichte darüber schrieb. Einige davon sind 2002 in einem Foto- und Lyrikband bei dem Verlag Edition XXL erschienen.

2010 war es mein damaliger Chef, der mir den Anstoß gab, mit meinen Werken an die Öffentlichkeit zu gehen. Ich bin seinem Rat gefolgt, habe mich bei einigen Verlagen beworben. Nur drei Monate später hielt ich mein erstes Werk, einen Lyrik-Band, in den Händen. Beflügelt von diesem Erfolgserlebnis begann ich mit der Arbeit an einem Roman. Mein “Erstling” ist 2012 bei einem kleinen Verlag unter dem Titel “Gänseblümchen aus dem Jenseits” erschienen. Es folgten weitere Veröffentlichungen in verschiedenen Anthologien, zwei Kurzromane in der Mystery-Reihe des CORA Verlags sowie zwei weitere Romane, die 2016 bei dotbooks GmbH erschienen sind.

3. Wie sieht dein Schreibplatz aus? Schreibtisch, draußen oder doch lieber gemütlich auf der Couch?

Sowohl als auch, hängt ganz vom Wetter ab. An nicht so heißen Tagen sitze ich mit meinem Laptop auf der Terrasse, schaue auf den Atlantik und lasse mich von der atemberaubenden Schönheit der Küstenlandschaft inspirieren. Wenn die Sonne draußen unerträglich brennt und bei regnerischem Wetter mache ich es mir gerne mit dem Laptop auf der Couch oder im Bett gemütlich.

4. Was brauchst du unbedingt zum schreiben? Musik? Schokolade?

Musik auf gar keinen Fall, ich brauche beim Schreiben absolute Ruhe, um in die Geschichte richtig abtauchen zu können. Sogar das Gezwitscher meiner Wellensittiche empfinde ich dabei als störend. An kühleren Tagen habe ich oft eine Tasse Tee (am liebsten Apfel-Zimt) neben dem Computer stehen. Im Sommer wird diese durch eine eiskalte Weißweinschorle ersetzt. Ich liebe es, beim Schreiben zu naschen, Käsewürfel, Erdnussflips und sonstiges Knabberzeug sind mir immer willkommen.

5. Schreibst du einfach drauf los oder planst du zuerst alles genau durch?

In der Regel entwerfe ich zuerst einen Plot, den ich stichpunktartig aufschreibe. Darauf wird anschließend die Geschichte, wie auf einem Gerüst, aufgebaut. Ich schreibe kapitelweise und plane meist ganz genau das kommende Kapitel durch, bevor ich mit dem Tippen anfange.

6. Deine Geschichten besprechen immer ernste Themen mit einem leichten übernatürlichen Touch, wie bist du darauf gekommen?

Schon im Kindesalter habe ich eine Faszination für das Übersinnliche entwickelt. Ich konnte mich noch nie für Fantasy begeistern, aber ich liebe Geschichten, die an der Grenze zwischen Realität und Illusion, in der sogenannten “Twilight Zone”, spielen. Mit zwölf habe ich meine Vorliebe für Stephen King entdeckt und mir damals schon vorgenommen, eines Tages eine Geschichte zu schreiben, wie aus dem wahren Leben gegriffen, die jedoch mit übernatürlichen Elementen gespickt ist. Sie sollte fesselnd und emotionsgeladen zugleich sein. Ich hoffe, dass mir dies mit “Gänseblümchen aus dem Jenseits” (Titel der Neuauflage “So nah, so fern”) und auch mit “Brennende Träume” gelungen ist.

7. Schreibst du zurzeit an einem neuen Buch? Wenn ja, kannst du uns schon etwas verraten?

Mein aktuelles Schreibprojekt steckt zurzeit in den letzten Zügen. Es ist ein Mystery-Thriller, der in meiner Wahlheimat Portugal, an der Algarveküste, spielt. Darin geht es um den Mord an einer Mulattin, die Anfang der siebziger Jahre in einem kleinen Fischerort tot am Strand aufgefunden wird. Ihre Schwester, damals fast noch ein Kind, wird für schuldig gesprochen und auf Lebzeiten in die Psychiatrie eingesperrt. Als über vierzig Jahre später eine junge Frau, die der Ermordeten wie aus dem Gesicht geschnitten ist, in den gleichen Ort zieht, beginnen plötzlich unerklärliche Dinge zu geschehen. Albträume und seltsame Visionen führen die junge Frau auf die Spuren einer Motorrad-Gang und bald keimt in ihr der Verdacht auf, dass den Ermittlern damals ein folgenschwerer Fehler unterlaufen ist …

Ihre Bücher:

Mit einem Klick auf die Bilder landet ihr auf Amazon, schaut unbedingt mal vorbei, die Bücher sind toll.

 

Autoren-Interview: Nadja Losbohm

https://www.amazon.de/Magie-B%C3%BCcher-Kurzgeschichten-Nadja-Losbohm-ebook/dp/B01M5C6WSI

„Die Magie der Bücher“ ist eine fantasievolle Kurzgeschichten-Sammlung, und passend zu meiner Rezension, die ich später noch posten werde, durfte ich Nadja Losbohm einige Fragen stellen…

1. Würdest du dich kurz für die Leser vorstellen?

Ich bin Nadja, 34 Jahre, lebe und schreibe in Berlin Fantasy-Geschichten für Jung und Alt. Man kann mich auch als Träumerin und Denkerin beschreiben, die gerne liest, fotografiert und DVDs schaut (bevorzugt „The Vampire Diaries“ :-))

2. Wie und warum hast du mit dem Schreiben angefangen?

Ich habe als Jugendliche gern gemalt und gezeichnet. Als ich 19 Jahre alt war, habe ich die Arbeiten von Künstler/ Schauspieler Viggo Mortensen kennengelernt, dessen Kreativität mich sehr beeindruckt hat. Er hat so viele verschiedene Dinge gemacht: malen, Musik, Fotografie, Schreiben, Schauspielerei. Diese Vielseitigkeit hat mich dazu gebracht, es auch einmal mit dem Schreiben auszuprobieren. So fing es an und seitdem bin ich dabei geblieben.

3. Wie sieht dein Schreibplatz aus? Schreibtisch, draußen oder doch lieber gemütlich auf der Couch?

Einen festen Schreibplatz habe ich eigentlich nicht. Meistens lümmele ich beim Schreiben auf dem Sofa herum, aber wenn mich die Inspiration nachts ereilt, sitze ich im Bett. 🙂 Wenn ich meine handschriftlichen Seiten abtippe, bin ich doch lieber am Schreibtisch, der am Fenster steht. Ein Blick nach draußen, kann manchmal (Schreib-)Wunder bewirken.

4. Was brauchst du unbedingt zum Schreiben? Musik? Schokolade?

Stracciatella-Cappuccino. Soooo lecker! Und hin und wieder auch Musik für die Inspiration.

5. Schreibst du einfach drauf los oder planst du zuerst alles genau durch?

Ich habe eine sehr unorthodoxe Arbeitsweise, etwas chaotisch, wenn man so will. Ich plane nie. Ich habe eine Grundidee, fange an und lasse mich leiten. Eine Geschichte entwickelt irgendwann ein Eigenleben; sie führt dich, nicht anders herum. Das ist spannend zu erleben und auch hierbei erlebt man oft Wunder.

6. Wie bist du auf die Idee gekommen, ein Buch aus Kurzgeschichten zu schreiben?

Hierbei gilt das Gleiche wie beim Schreibprozess. Ich hatte es gar nicht geplant, solch ein Buch zu machen. Es ging so los, dass eine befreundete Bloggerin und Schriftstellerin aus Ägypten auf ihrem Blog alle paar Wochen eine Schreib-Challenge veranstaltete, bei der sie Fotos teilte, von denen man sich inspirieren lassen sollte. Man sollte zu dem Bild ein Gedicht oder eine Kurzgeschichte verfassen. Ich fand die Idee wirklich großartig, um zu üben. Also fing ich selbst an, nach Bildern zu suchen, zu denen ich Geschichten schreiben wollte. So entstand zunächst „Die lesende Elfe“, die in „Die Magie der Bücher“ zu finden ist. Danach folgte noch eine Geschichte, in der Bücher im Mittelpunkt stehen. Die Geschichte „Die Zauberspiegel“, das Herzstück meiner Anthologie, war die dritte und ich wunderte mich, dass ganz unbewusst drei Märchen entstanden waren, in denen die Bücher die heimlichen „Stars“ sind. Da hatte ich zum ersten Mal den Gedanken, dass man daraus auch eine Sammlung machen und veröffentlichen kann. Es folgte noch eine vierte Geschichte und – voilá – „Die Magie der Bücher“ war fertig.

7. Die Kurzgeschichten sind voller Fantasie, woher nimmst du deine Ideen? Was inspiriert dich?

Im Falle von „Die Magie der Bücher“ waren es wie gesagt Fotos. Aber es können auch Erlebnisse, eigene Erfahrungen sein oder etwas, was jemand sagt, dass mich auf eine Idee bringt.

8. Schreibst du zurzeit an einem neuen Buch? Wenn ja, kannst du uns schon etwas verraten?

Derzeit schreibe ich nicht direkt an einem neuen Buch. Erst Anfang August ist mein zehntes Buch erschienen, „Die Tagebücher des Michael Iain Ryan“ (Band 1), ein historischer Fantasy-Roman, für dessen Fortsetzung ich gerade Ideen sammle. Dasselbe gilt für den sechsten Teil meiner Fantasy-Romance-Buchreihe „Die Jägerin“. Vor kurzem habe ich eine Kurzgeschichte beendet, die vermutlich Bestandteil in einer zweiten Auflage von „Die Magie der Bücher“ werden wird, „Die Magie der Bücher 2.0“ sozusagen. Mir ist von ein paar Lesern zu Ohren gekommen, dass sie das Cover des Buches so schön finden und es gern im Bücherregal stehen hätten. Aber um eine Printversion des Buches zu machen, brauche ich noch ein paar Seiten. Mal schauen, ob es jetzt reicht. 🙂

Buchvorstellung: Enyador 1 & 2 von Mira Valentin

Fantasywoche 2018: Mira Valentin – Enyador 1 & 2

Ich hatte das große Glück, „Die Legende von Enyador“ und „Die Wächter von Enyador“ von Mira Valentin lesen zu dürfen. Ihr habt ja schon im Laufe der Woche einige Schauplätze und Protagonisten von Enyador kennenlernen dürfen und ich darf euch heute die ersten beiden Teile der Reihe vorstellen.

Die Legende von Enyador

Die Legende von Enyador

Klappentext:

Vier Königssöhne.
Vier Wünsche.
Ein Schicksal.
Seit Jahrhunderten kämpfen in Enyador Elben,
Drachen und Dämonen um die Macht. Die Menschen
wurden von den Elben unterworfen, ihre Erstgeborenen
als Sklaven in den Krieg gegen die Drachen geschickt.
Doch Tristan, ein Waisenjunge, widersetzt sich seinen
Unterdrückern, anstatt an deren Grausamkeit
zu verzweifeln. Dadurch löst er eine Reihe
von Ereignissen aus – und eine uralte
Prophezeiung erwacht zu
neuem Leben.
Als Waisenjunge in die Familie aufgenommen, nur um den Erstgeborenen vor den Elben zu schützen; Tristans Schicksal ist in Stein gemeißelt. Doch er möchte sich nicht damit abfinden, er will sich nicht von den Elben brechen lassen und ist bereit, sein Leben in die eigene Hand zu nehmen und zu kämpfen. Die Prophezeiung erwacht, das kalte Herz der Elben taut auf, die Hässlichkeit der Dämonen verschwindet und die Drachen werden unbeugsam. In Enyador herrschen Zeiten der Veränderung, doch ist wirklich jeder bereit dafür?

Mein Fazit:

Der Anfang eines mitreißenden Fantasy Abenteuers, das durch eine spannende Mischung an verschiedenen Charakteren und einen fesselnden Schreibstil überzeugen kann.

ACHTUNG SPOILER!

Die Wächter von Enyador

Die Wächter von Enyador

Klappentext:

Vier Wächter.
Vier Völker.
Eine zerstörerische Liebe.
Die Prophezeiung hat sich offenbart und die Wächter
sind auf dem besten Weg, Enyador zu einen. Doch
Tristans Liebe zu der Elbenprinzessin Isora steht
dem Frieden im Wege. Nicht nur die zerbrechlichen
Bündnisse der vier Völker drohen daran zugrunde
zu gehen, sondern auch die Einheit der Menschen
untereinander. So stehen Tür und Tor offen für
Verrat aus den eigenen Reihen – und die
Schicksalsgöttin spinnt ihre
dunkelsten Fäden.
Die Wächter sind vereint, doch nicht jedem fällt es leicht, seine Bestimmung zu akzeptieren. Nach Jahren des Krieges, wachsen die vier Wächter nur schwer zusammen und Geheimnisse stehen zwischen ihnen. Wem kann man noch trauen und wie weit sind sie bereit zu  gehen, um ganz Enyador zu vereinen?

Mein Fazit:

Die Reise der Wächter bleibt spannend. Eine gefährliche Kombination aus Liebe, Macht und Magie reißt die Leser mit und lässt sie sehnsüchtig auf den nächsten Teil wartend zurück.

Thalea Storms Blogger-Adventskalender: Türchen 20

Türchen 20

„Dein Traum in mir“ – Interview

Hinter dem 20. Türchen beantwortet Thalea uns einige Fragen zu „Dein Traum in mir“, Conrads Parallelwelt und Klarträumen.

1.) Wie bist du auf die Idee mit der „Traumwelt“ gekommen und hast Conrad nicht einfach den netten Typen von nebenan sein lassen?

Als ich das Debüt damals geschrieben habe, befand ich mich selbst in einer „Umbruchphase“. Durch zwei Todesfälle in der Familie hab ich begonnen, mein Leben zu überdenken und auch gewisse Anteile davon zu hinterfragen. Mir wurde bewusst, wie schwer es manchmal ist, die eigenen Träume zu greifen und zur Realität zu machen. Wenn ich total erschöpft vom Leben war, flüchtete ich mich gerne in den Schlaf und hinein in eigene Traumwelten und ich stellte mir die Frage: „Was wäre, wenn ich träumen könnte, wovon ich wollte, und innerhalb des Traumes die Möglichkeit hätte, es tatsächlich bewusst zu erleben?“ Erst durch diesen Gedanken bin ich bei Recherchen auf Klarträume gestoßen und fand die Idee mit Conrad in einer Parallelwelt total reizvoll. So konnte Ella sich „hineinträumen“. Wir kennen das doch alle, dass wir etwas träumen und denken: „Oh man, wenn das bloß wahr wäre…“ Und Ella geht es so. Was für ein Segen. 😉

2.) Hast du dich schon vor dem Buch mit dem Thema „Klarträume“ befasst und persönliche Erfahrungen damit gemacht oder dich speziell für „dein Traum in mir“ damit auseinandergesetzt? 

Tatsächlich habe ich vorher noch nie davon gehört und war selbst fassungslos, dass Klarträume möglich sind und wirklich funktionieren. Je mehr ich recherchierte und mit Bekannten und Freunden darüber sprach, umso öfter erfuhr ich, dass es gar nicht so selten ist. So habe ich z.B. eine Freundin, die sich ganz bewusst aus Albträumen aufwecken kann. Das ist eine Art von Klarträumen, weil sie im Traum weiß, dass sie träumt und das beenden kann. Finde ich total faszinierend.

3.) Wolltest du ein Buch speziell zu diesem Thema schreiben oder haben die Klarträume einfach perfekt zu Ellas Geschichte gepasst? 

Letztlich ist Ellas Traum ja kein wirklicher Klartraum. Ein Klartraum ist ein Traum, den man bewusst steuern kann. Ella hingegen landet lediglich durch die die Einleitung zum Klarträumen in Conrads Welt, die aber tatsächlich existiert. Sie ist aber nur über Träume zu erreichen.

Die Entdeckung des luziden Träumens – dem Klarträumen – während meiner Recherche zum Buch, hat mir einfach geholfen, der Geschichte den perfekten Schliff zu gehen. 😉 Es war also weniger eine bewusste Entscheidung, als eine wirkliche Überraschung und glückliche Fügung.

4.) Was macht Conrads Welt so besonders und ist sie in deinen Augen so anders als unsere Welt? 

Nein, im Gegenteil – sie ist unserer Welt sehr sehr ähnlich. Sie ist tatsächlich eine geheimnisvolle Parallelwelt, die sich in keinen großen Eigenschaften von unserer unterscheidet. Der Unterschied ist der, dass in Conrads Welt die Menschen von unserer Welt zu wissen scheinen. Zumindest einige von ihnen. Sie wissen von den Menschen, die durch die Träume zu ihnen reisen. In unserer Welt ist das nicht der Fall. Wenn das hier passiert, ist es ein geheimnisvoller Zufall oder eine Bestimmung.

5.) Denkst du jeder könnte so eine Erfahrung wie Ella machen oder muss man eine Grundaffinität dafür haben?

Klarträumen soll wirklich jeder können. Ich selbst kanns mir nicht vorstellen und habs bisher auch nicht hinbekommen. 😀 Aber es gibt im Internet wirklich richtige Anleitungen dafür, wie man in luzides Träumen gelangt (einfach mal googlen). Man kann das richtig lernen, anhand verschiedener Methoden. Auf jeden Fall ist es eine spannende Sache. Wenn ich alles bewusst steuern könnte, was ich träume, würde ich aber den ganzen Tag nur noch schlafen. Dann würde ich mich als Bestsellerautorin träumen und solche Sachen. 😀

Romancewoche: Autoren-Interview mit Jo Berger

Was lässt sich nach dem Lesen eines guten Buches nicht vermeiden?Richtig, die Fragen, die dem Leser im Kopf herumschwirren.

Deshalb freuen wir (dass heißt: die Mädels vonWurm sucht BuchBookswelt of Love und ich) uns umso mehr, die Chance zu haben, Jo Berger zu ihrem Roman „Himmelreich mit Herzklopfen“ ausfragen zu dürfen.

Denn, so viel können wir verraten, Jo Bergers Roman ist so viel mehr als nur ein Roman mit Happy End…

1. Würdest du dich bitte kurz für die Leser vorstellen? (Name, Alter, Wohnort, Job, Hobbys)

Sehr gerne 🙂 Ich bin Jo Berger, und über mein Alter gibt es nur so viel zu sagen: Eine Frau ist allerhöchstens Fünfunddreißig – und das mehrere Jahre lang. Ich wohne in der Metropolregion Rhein-Neckar am Rande des Odenwaldes, in einem Reihenhäuschen mit kleinem Garten, der im Sommer mein Büro ist. Ich gärtnere für mein Leben gern und liebe es, auf Palmen und Blumenmeere zu sehen.
Mein Job: Schreiben. Ich kann das tun, an dem mein Herz hängt. Das ist wunderbar und ich genieße es jeden Tag.
Hobbys: Lesen, ein bisschen Sport wie Walken, Joggen und Schwimmen, Cabrio fahren (Nur bei schönem Wetter und mit voll aufgedrehter Musik), Lesen, mit meiner Freundin shoppen gehen und stundenlang quatschen, Lesen, heiße Schaumbäder mit Melissenduft und dabei ein Hörbuch hören. Schreiben, klar oder? Ach ja, und Baumärkte. Ich liebe es, Dinge zu verschönern, Wände anzumalen und den Garten zu gestalten. Und Lesen, sagte ich das schon?

2. Ist Jo Berger ein Pseudonym? Wenn ja, warum hast du dieses ausgewählt?

Ja, ich arbeite unter einem Pseudonym, da ich finde, dass mein Realname ziemlich langweilig und zudem viel zu lang ist. Das Pseudonym wurde eher überraschend gefunden, es rutschte meinem Mann heraus, als ich mich im äußerst unbefriedigenden Prozess der Pseudonymfindung befand, und er mich am dritten Tag fragte: »Jo, Berger … So schwer kann das doch nicht sein?« Ich fühlte mich spontan erlöst und musste grinsen. Jo Berger war geboren. Das Pseudonym setzt sich zusammen aus einem Teil meines Mädchennamens und dem »Jo«, ein in unserer Gegend oft verwendeter Ausdruck.

3. Wie bist du auf das Schreiben gekommen?

Es begann mit Kolumnen aus dem Frauenalltag für eine lokale Zeitung. Der Chefredakteur brachte mich auf den Gedanken, ein ganzes Buch zu schreiben, indem er sagte: »Schreib doch mal ein ganzes Buch.«

Tatsächlich spukte mir zu der Zeit eine Geschichte im Kopf herum. Und ich hatte nach mehr als siebzig kurzen Texten einfach Lust auf diese Story, die mehr Seiten brauchte als ein Kolumnentext.

4. Du schreibst vor allem romantische Komödien. Gibt es dafür einen bestimmten Grund?

Ich vermute, dieses Genre entspricht meinem Naturell. Amüsantes liegt mir, das Leben ist ernst genug. So wie ich mich in meiner Freizeit gerne mit interessanten und unterhaltsamen Menschen umgebe, so gerne möchte ich auch meine Leser unterhalten. Es sprudelt einfach aus mir heraus und macht Spaß. Lachen, Fühlen, Sehnen, Seufzen, Bangen und Schmunzeln. Und auch ein bisschen Selbstironie. So ist das Leben, so sind meine Romane.

5. Wie sieht dein nächstes Projekt aus? Und wann wird es erscheinen?

Zurzeit schreibe ich an dem zweiten Band der Elisa-Reihe – ein Herzprojekt. Als ich in 2015 den ersten Band schrieb, dachte ich noch nicht daran, dass es mit der tollpatschigen Engelin Elisa, die Liebende zusammenbringt, weitergehen würde. Doch meine Leser – und ich ebenfalls – haben sie so sehr ins Herz geschlossen, dass sie dieses Jahr einen weiteren Auftrag erhält. Wenn alles nach Plan läuft, sollte der Roman im Juli oder August 2017 erscheinen.

6. Würdest du mal ein anderes Genre schreiben, wenn ja welches?

Momentan reizen mich Krimis, genauer: Krimikomödien. So völlig ohne Humor zu schreiben kann ich mir im Augenblick nicht vorstellen. Eine Krimikomödie habe ich dieses Jahr veröffentlicht. Wer weiß, vielleicht schreibe ich in naher Zukunft noch mehr in diesem Genre, obwohl es ja nicht etwas völlig Anderes ist, denn ein bisschen Liebe muss bei mir einfach dabei sein. Die fehlt im wahren Leben ja auch nicht.

7. Mit wem würdest du gerne mal ein Buch schreiben? Und warum?

Ganz spontan … mit Jürgen von der Lippe, Tommy Jaud, aber auch wahnsinnig gerne mit Andreas Eschbach (fragt mich nicht warum. Ich liebe seine Bücher und schätze ihn als Autor und als Mensch). Kerstin Gier wäre auch fantastisch, oder Ingrid Noll (sie wohnt in meiner Nähe und ist superlieb – wir haben den gleichen Humor). Nicht zu vergessen Micky Beisenherz, ich liebe seine Kolumnen.

8. Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?

Chaotisch! Meine Wände sind voll von angepinnten Ideen, kurzen Notizen und Dingen, die wichtig sind. Nur auf meinem Schreibtisch selbst herrscht Ordnung. Notizen zum aktuellen Buch, Kaffeetasse, Tastatur, Maus. Und eine Schreibtischlampe. Ich überlege, die Wände in einem knalligen Apfelgrün zu streichen. Noch sind sie weiß, das ist mir irgendwie zu kühl.

9. Was brauchst du unbedingt beim Schreiben? Musik? Schokolade?

Kaffee! Jede Menge. Schokolade verkneife ich mir (manchmal), aber ich schreibe gerne mit Musik, passend zur jeweiligen Szene.

10. Plottest du deine Bücher oder schreibst du einfach drauf los?

Ich plotte., ich male, arbeite mit bunten Zettelchen und einem Zeitstrahl. Meine Figuren bekommen Lebensläufe, Macken und beste Freunde. Erst, wenn ich mich selbst in einen Charakter hineinversetzen kann und weiß, wohin er sich entwickelt, kann ich ihn schreiben.

11. Wer kam auf die Idee von Amors Five und die Himmelreich-Reihe?

Ursprünglich wurde Amors Five in 2015 von Emma Wagner ins Leben gerufen, sie schrieb in 2015 auch den ersten Band der 1. Staffel. Emma hatte mich mit dieser Idee sofort begeistert – seitdem komme ich von Himmelreich nicht mehr los.

12. Was gab den entscheidenden Ausschlag für die 2. Staffel der „Amors“?

Wird es auch eine 3. Staffel geben?


Die Leser. Okay, und ein Teil von jetzt „Amors Four“ ebenfalls. Wir bekamen viele Anfragen und Bitten, doch bitte eine zweite Staffel ins Leben zu rufen. Ehrlich gesagt, auch wir Autorinnen haben uns nie wirklich von dem Dörfchen und seinen skurrilen Bewohner lösen können. Himmelreich konnte ja nicht einfach so aufhören. Was wird aus Gertruds Halspastillen, und wem schenkt Gertrud ihr Herz? Bleibt Jupp ein trauriger Single, und was wird mit dem Bürgermeister und seinem Bemühen, dem Ort Weltruhm zu verschaffen? Zumindest mir geht es so, dass ich mittlerweile in dem Städtchen … Verzeihung, Dorf … wohne. Himmelreich zu schreiben ist wie nach Hause kommen.

Eine dritte Staffel … Ja, das wäre zu schön. Warten wir es ab.

13. Wie stellst du dir deinen Traumort vor?

Mein Traumort ist dort, wo ich mit meinem Mann glücklich bin. Am liebsten auf irgendeiner Terrasse in der Sonne mit Blick auf das Meer, aber das ist nicht von Belang. Glücklich sein, zufrieden und gesund zusammen alt werden, und die Enkelkinder wachsen sehen – wenn ich das erreichen kann, bin ich an meinem Traumort auf dieser Welt.

14. Was sollten die Leser unbedingt noch von dir wissen?

Ich gebe zu, ich liebe Schokolade mehr als Sport, und der Zustand meiner Oberschenkel ist mir wichtiger als die aktuellste politische Debatte. Ich heule bei Liebesfilmen. Ich heule sogar bei der neuesten Werbung von – hab ich vergessen – als ein Kinderstimmchen sagt »Ich hab dich lieb, Mami.« (Meine Tochter ist bald volljährig! Und ich schwöre, sie hatte genauso ein süßes Piepstimmchen, als sie noch klein war.)
Ich verbringe viel zu viel Zeit in Baumärkten, oder damit, mit der Tasse Kaffee in der Hand irgendwo ins Leere zu blicken.

Ich bin ein sehr kommunikativer Mensch und finde es einerseits fantastisch, andererseits auch schade, dass so viel online geschieht. Deswegen freue ich mich auf die Frankfurter Buchmesse – meine einzige Messe im Jahr – wenn ich mit meinen Lesern endlich persönlich plaudern und mit ihnen eine Weile auf dem Autorensofa verbringen kann. Die meiste Zeit des Jahres plaudert man online – ohne Geruch und Mimik. So freue ich mich auf die Messe und darauf, endlich die Menschen hinter den Onlineprofilen kennenzulernen, oder liebe Gesichter – einschließlich meiner Autorenkollegen – wieder zu sehen. Es rührt mich zutiefst, wenn ich diese Begeisterung für meine Bücher persönlich miterleben darf. Das gibt einen unglaublichen Motivationsschub und zeigt mir, dass ich alles richtig mache.

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Quelle: Amazon.de

Dieses Interview findet ihr übrigens auch auf den folgenden Blogs:

Autoren-Interview: Thalea Storm

Ich durfte die sympathische Thalea Storm interviewen. Ihre Bücher sind sehr gefühlvoll und ich habe sie quasi verschlungen.
Hier kommt ihr zu Thalea Storms Seite:
 

http://www.thalea-storm.com/

1. Würdest du dich bitte kurz für die Leser vorstellen? 

Gerne. 😊
Mein Name ist Thalea Storm, ich bin 28 Jahre alt und Romanautorin (Selfpublisherin). Geboren bin ich im schönen Thüringen, aber 2014 nach Niedersachsen gezogen, wo es mir auch ganz gut gefällt. Ich habe eine Labradorhündin, der mein ganzes Herz gehört und liebe es, meine freie Zeit mit ihr in der Natur zu verbringen.
Ich schreibe seit 2016 offiziell und habe bisher drei Romane veröffentlicht, die über Amazon als eBook oder Taschenbuch erhältlich sind.

2. Wie und warum hast du mit dem Schreiben angefangen?

Ich hatte schon immer den Drang danach in mir, etwas zu schreiben. Allerdings habe ich mir selbst das Schreiben von Büchern nie zugetraut. So habe ich viele Jahre versucht, meinen Schreibdrang mit Brieffreundschaften, Tagebüchern oder Blogs über das Leben meines Hundes zu befriedigen. Hat aber nicht funktioniert. 2016 war dann ein schicksalhaftes Jahr für mich. Ich musste mit einigen Todesfällen zurechtkommen und habe mich dadurch zwangsläufig mit meinem Leben und meiner eigenen Zufriedenheit auseinandergesetzt. Daher rührte der Wunsch, dringend etwas zu ändern und doch endlich inneren Wünschen und Sehnsüchten nachzugehen, egal wie viel Angst ich davor hatte. Mehr als schiefgehen konnte es doch nicht. Und wer weiß, was morgen ist? Möchte ich bereuen, es nie versucht zu haben? Also fing ich an, Romane zu schreiben und spürte erstmals eine komplette Zufriedenheit in mir. Das war es, was ich immer schon tun wollte, mir nur nicht zugetraut habe. Seitdem kann ich nicht mehr aufhören. 😉

3. Was inspiriert dich? Wo und wie kommen dir die Ideen zu deinen Büchern?

Inspirieren tun mich die Menschen, ihre Lebensweisen, wie sie denken, handeln, fühlen. Beziehungsstrukturen – warum sind wir, wie wir sind? Und wie können wir trotzdem individuell sein? Wie funktioniert eine Gesellschaft? Was sind Randgruppen und warum? Welche Auswirkungen hat das auf den Einzelnen? Welche Sehnsüchte tragen wir in uns? Was unterdrücken wir jeden Tag, um den Alltag zu bewältigen? Und so weiter.
Ich denke viel über solche Dinge nach. Wahrscheinlich auch durch meinen eigentlichen Beruf „Sozialpädagogin“. Dadurch hatte ich mit all diesen Themen zu tun. Themen, vor denen man zu gern die Augen verschließt. Aber sie sind eben da und sie sind es Wert, erzählt zu werden. Meine Geschichten beschäftigen sich deshalb oft mit Schicksalen oder auch verborgenen Wünschen, Träumen, Hoffnungen u.Ä.
Natürlich inspirieren mich auch mal andere Filme oder Bücher. Oder Dinge, die mir passiert sind. Klar. Letztlich ist es ein großer Mix aus allem. 😊

4. Hast du ein Vorbild?

Das wurde ich schon ziemlich oft gefragt, doch tatsächlich habe ich kein direktes Vorbild. Aufs Schreiben bezogen ziehe ich meinen Hut vor allen Autoren, aber besonders auch vor den Selfpublishern, die mit Herz und Seele hinter ihren Projekten stehen und den Lesern Bücher in „Verlagsbuchqualität“ anbieten wollen, wie ich es eben auch tue. Das Schreiben wird sich immer so einfach und entspannt vorgestellt, aber es gehört ja noch so vieles dazu, was rundherum passiert: Marketing, Cover, Formatierungen, Social Media Accounts, permanent präsent sein usw. Das ist viel Arbeit und erfordert bei dem hart umkämpften Markt riesiges Durchhaltevermögen. Deshalb: Hut ab vor allen Autoren!!!
Generell sind Menschen für mich Vorbilder, die ihren Weg verfolgen, Gutes dabei tun und sich nicht scheuen, sich für Schwächere einzusetzen, egal ob Mensch oder Tier.
Diesbezüglich ist beispielsweise der Schauspieler Ian Somerhalder ein großes Vorbild für mich. Die meisten kennen ihn als Damon Salvatore aus Vampire Diaries, aber er ist eben nicht nur ein begnadeter Schauspieler, sondern ein richtig toller Mensch. Er hat die ISF = Ian Somerhalder Foundation gegründet und setzt sich damit zum einen für unsere Welt / Umwelt ein und zum anderen für den Tierschutz und er wird nicht müde, auch seine Fans über diverse Aktionen zu informieren und seinen berühmten Status für etwas Gutes zu nutzen.
Sowas schätze ich total und nehme ich mir sehr sehr gerne als Vorbild!

5. Schreibst du einfach drauf los oder planst du deine Geschichten lieber?

Da bevorzuge ich ein Mittelding. Es gibt tausend Wege, ein Buch zu planen. Und ich bin schon ein Freund davon, dass man zumindest das grobe Gerüst der Geschichte anfangs kennt. Heißt: Wer sind die Protagonisten, was sind ihre Ziele, welche Hürden treffen auf sie, wie könnte das Ende aussehen. Meistens schreibe ich mir diesen groben Fahrplan auf, entwickle die Protagonisten und schreibe dann drauf los. Das Ende steht nicht immer zu Beginn fest (aber zumindest zwei Optionen, wie es aussehen könnte). Ich hangle mich auch nicht stur an meinen ausgearbeiteten Punkten entlang. Nein, ich lasse die Geschichte gerne leben. Das klingt merkwürdig aber funktioniert tatsächlich. Ich bestehe nicht auf ausgearbeitete Punkte. Manchmal macht es in der Geschichte dann keinen Sinn mehr oder die Abläufe haben sich geändert oder ich hab eine viel bessere Idee bekommen. Das passiert. Dem stehe ich offen gegenüber. Wichtig ist einfach so ein kleines Gerüst, an dem ich mich im Notfall langhangeln kann. Alles andere ergibt sich.

6. Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?

Den würde ich dir jetzt zu gerne zeigen, aber ich sehe ihn selbst noch nicht, weil ich dafür erst das Arbeitszimmer ausmisten muss. 😃 Momentan schreibe ich gerne mit dem Laptop aufm Schoß aufm Sofa. Das ist bequem und angenehm. Ziel ist es aber schon, dass ich mir das Arbeitszimmer soweit fertigmache und einrichte, dass ich dort richtig kreativ durchstarten kann. Da bin ich gerade dran. 😉

7. Was brauchst du unbedingt beim Schreiben? Musik? Schokolade?

Totale Ruhe!
Oh man, ich lasse mich echt zu leicht ablenken. Bei Musik würde ich mitsingen, Schokolade würde ich wieder überall hinschmieren, nur nicht in den Mund und beim Fernsehen würde ich nur hinschauen. Selbst wenn der Facebook-Browser geöffnet ist, verleitet mich das schon ständig reinzuschauen. Oder wenn Toffee, meine Hündin, nicht ausgepowert ist und mir ständig ein Spielzeug ans Knie haut. 😃 Das kann schon stören. Deshalb bereite ich das Schreiben immer so vor, dass Hundi müde ist, ich allein zu Hause bin, alle Geräte aus sind und ich wirklich ohne jeglichen Zeitdruck Zeit zum Schreiben habe.

8. Würdest du mal ein anderes Genre schreiben, wenn ja welches?

Ich schreibe ja immer wieder in verschiedenen Genres, obwohl alle „das Gefühlvolle“ gemeinsam haben und meist eine Romanze drin vorkommt. Ich selbst lese sehr gerne auch mal Horror- oder Thriller, wenn ich in der richtigen Stimmung bin. Bisher traue ich mich aber nicht da ran, sowas selbst zu schreiben. Vielleicht probiere ich es irgendwann mal aus, aber dann wird es sicher nur eine einmalige Sache. Beim Schreiben bin ich eher so eine Gefühlsgedusel-Tante. 😉

9. Was hat dich dazu bewegt, Vollzeitautorin zu werden?

Die Ernsthaftigkeit, mit der ich meinen Beruf als Autorin verstehe. Man kann natürlich nebenberuflich Autor sein und die meisten sind das auch. Aber ganz ehrlich: Mir taten meine Geschichten irgendwann leid. In jeder freien Sekunde versucht man schnell etwas zu schreiben. Man hat ja auch ein Pensum, was man schaffen möchte oder muss. Ich hatte einfach gar keine Zeit mehr, die Geschichte wirken zu lassen und sie richtig zu entwickeln. Das wollte ich nicht. Meinen Lesern möchte ich qualitativ hochwertige Bücher anbieten können und das kann ich nur, wenn ich mit vollem Herzen dahinterstehe. Gerade mein Beruf als Sozialpädagogin hat mich eben auch fest im Griff gehabt. Das ist kein Beruf, bei dem man nachmittags die Bürotür zumacht und das wars. Die Schicksale der Menschen trägt man immer in sich und die haben mich auch viel Kraft gekostet.
Deshalb musste eine Entscheidung getroffen werden und die fiel ganz klar fürs Schreiben. Denn das Schreiben ist auch eine Berufung. Man liebt es oder hasst es und ich liebe es definitiv. Das Leben in meinen Geschichten erfüllt mich zutiefst, auf eine Art, die es bisher kein anderer Job konnte.

10. Was sollten die Leser unbedingt noch von dir wissen?

Sie sollten unbedingt wissen, wie dankbar ich ihnen bin. Ohne Leser gibt es keine Autoren und ich liebe und schätze den Kontakt zu meinen Lesern unheimlich. Besucht mich doch mal auf meinen Seiten, schreibt mir eure Gedanken zu meinen Büchern, diskutiert mit mir über eure Lieblingsstellen und so weiter. Egal wo mich meine Reise als Autorin einmal hinbringt, ich möchte immer jemand zum Anfassen bleiben und wünsche mir, dass die Leser so offen auf mich zu treten, wie ich auf sie.

11. Wie sieht dein nächstes Projekt aus?

Ich schreibe gerade an dem ersten Teil einer Buchreihe. Meine erste Buchreihe übrigens und ich bin selbst total nervös. Diesmal schreibe ich im Genre „Paranormal Romance“ und es wird um eine Geschichte gehen, in der die reale Welt auf die Geisterwelt trifft. Mit viel Aufregung, Spannung aber auch ganz großen Gefühlen. 😊

Ihre drei Bücher:

mit einem Klick auf die Bilder landet ihr auf Amazon. Die Bücher sind sehr empfehlenswert.

https://www.amazon.de/L%C3%B6wenfl%C3%BCgel-Thalea-Storm/dp/1520548680/ref=asap_bc?ie=UTF8 https://www.amazon.de/Dein-Traum-mir-Thalea-Storm/dp/1520548214/ref=asap_bc?ie=UTF8 https://www.amazon.de/Vom-Mut-das-Morgen-ändern/dp/1520903707/ref=tmm_pap_swatch_0?_encoding=UTF8&qid=&sr=
Vielen Dank Thalea, dass du dir die Zeit genommen hast. 🙂