Rezension: Heimgesucht (Whitehill Mysteries 5)

Vielen Dank an Thalea Storm für das Rezensionsexemplar.

Heimgesucht (Whitehill Mysteries 5)

Thalea Storm

Klappentext:

Traust du dich hinein?

Greg Cook wittert seine große Chance: Wenn er über die Ferien einen professionellen Kurzfilm dreht, legt sein Lehrer an der Filmhochschule New York ein gutes Wort für ihn ein. Zusammen mit seinen Freunden macht er sich ans Werk und wählt als Drehort ausgerechnet das mysteriöse Whitehill Manor. Denn welcher Ort in Little Ivy würde bei den Zuschauern mehr Gänsehaut verursachen, als das verlassene Herrenhaus im Wald, über das sich die Einwohner der Kleinstadt die unheimlichsten Geschichten erzählen? Die Jugendlichen trotzen jeder Warnung und beginnen mit den Aufnahmen. Aber schon bald bereuen sie diesen Leichtsinn, denn in Gregs Umfeld geschehen auf einmal merkwürdige Dinge. Gegenstände wechseln wie von Geisterhand ihren Platz. Dunkle Schatten beobachten ihn in der Nacht. Fußspuren verfolgen ihn im Schnee. Als sich plötzlich sogar die Menschen in seinem Umfeld verändern, gerät Greg in Panik. Nach einer geheimnisvollen Botschaft ist er sich sicher: Jemand versucht Kontakt zu ihm aufzunehmen! Mit Hilfe seiner Freunde will Greg herausfinden, wer ihn verfolgt und stößt dabei auf ein gut behütetes Geheimnis, das seit Jahrzehnten in den Weiten Whitehill Manors verborgen lag …

Meine Meinung:

Auch in dieser Episode der Whitehill Mysteries fließt kein Blut im Überfluss, denn das hat diese Serie gar nicht nötig. Das Whitehill Manor überzeugt wie immer durch ein konstantes, indirektes Gruselgefühl, das den Lesern von Beginn an eine Gänsehaut und einen Schauer nach dem anderen beschert. Dieses Unausgesprochene, das erst nach und nach ans Tageslicht kommt, macht diese Geschichte zu etwas Besonderem. Das Thema ist mal wieder ganz anders als die Episoden zuvor und diese Abwechslung macht es noch interessanter, denn so unterscheidet die Serie sich von anderen und es wird garantiert nicht langweilig. Whitehill Mysteries 5 kann wie die vorherigen Episoden unabhängig von den anderen gelesen werden. Thalea Storm kommt immer wieder mit einer neuen Idee um die Ecke und man kann sich als Leser nie sicher sein, was auf einen zukommt und ob es ein gutes Ende nehmen wird. Heimgesucht beherbergt eine ausgeglichene Mischung an Charakteren, die der Geschichte eine unterhaltsame Atmosphäre geben. Spannende Protagonisten, mit denen man mitfühlen kann und eine Story, die für mich die perfekte Dosierung an Grusel beinhaltet. Auch diese Episode konnte mich wieder begeistern.

Rezension: Zimtgebäck und Winterküsse

Vielen Dank an den Piper Verlag für das Rezensionsexemplar.

Zimtgebäck und Winterküsse

Colleen Wright

Klappentext:

Kurz vor Weihnachten weht der eisige Winterwind die unterschiedlichsten Gäste ins Evergreen Inn. Da sind zum Beispiel die Kinderbuchautorin Molly, die ihre Schreibblockade überwinden muss, Marcus, ein attraktiver Wittwer mit zwei zuckersüßen Töchtern und Hannah, die im Evergreen Inn ihren Freund heiraten will. Umgeben von Plätzchenduft und der Vorfreude auf die Hochzeit könnte es ein wunderschönes Weihnachten vor dem warmen Kamin werden, doch dann lässt Hannahs Freund die Verlobung in letzter Sekunde platzen. Die Karten werden neu gemischt, und so mancher Gast wird ein kleines Weihnachtswunder erleben …

Meine Meinung:

Ich liebe diese Geschichte, sie ist einfach perfekt, um in Weihnachtsstimmung zu kommen. Das Evergreen Inn scheint einfach zu schön um wahr zu sein, die detailreichen Beschreibungen der Weihnachtsdekoration klingen traumhaft, da würde man gerne mal vorbeischauen. Zwischen Plätzchen und Christbaumkugeln werden parallel die verschiedenen Geschichten erzählt. Jeder Charakter hat seine eigenen Konflikte, die einem besinnlichen Weihnachtsfest im Wege stehen, doch im Evergreen Inn kann niemand dem Weihnachtszauber entkommen. Die Charaktere bekommen alle ausreichend Zeit, um ihre Geschichte zu erzählen, aber auch um miteinander zu interagieren. Das Cover sieht sehr nett aus, stellt für mich aber nicht die Vielfalt dar, die dieses Buch beinhaltet. Besinnlich, romantisch und verzaubernd, nicht nur zur Weihnachtszeit.

Rezension: Single Bells – Ein Sportler zum Verlieben

Vielen Dank an Hippomonte Publishing e.K. für das Rezensionsexemplar.

Single Bells – Ein Sportler zum Verlieben

Aurelia Velten

Klappentext:

Pixie
Eigentlich hatte ich nie vor, ausgerechnet dem Eishockeystar unserer Uni Nachhilfe zu geben, doch als ich meinen Kellnerjob verlor, blieb mir keine andere Wahl. Zac Goldwin war ein Hüne von Mann, muskulös, hatte ein perfektes Lächeln und wurde von Groupies umschwärmt.
Und ich? Ich war genau das Gegenteil: Physikgenie, stolze Besitzerin von Superhelden-T-Shirts und pechschwarzem Humor. Dem dämlichen Sportler Nachhilfe zu geben, konnte ja heiter werden!
Aber vielleicht tat ich ihm ja Unrecht …

Zac
Wenn ich meine Noten nicht in den Griff bekäme, würde ich nicht mehr spielen dürfen. Allein die Vorstellung war ein Albtraum für mich, denn ich strebte nach der Uni eine Profikarriere in der NHL an.
Laut meines Professors war Pixie die Beste, also tat ich alles, damit sie meine Tutorin wurde. Seltsamerweise hatte mein Charme keinerlei Effekt auf sie, ihre bissigen Kommentare waren aber einfach zum Schreien komisch. Je mehr Zeit ich mit ihr verbrachte, desto häufiger fragte ich mich, ob mir die kleine, leicht verrückte Frau schon immer gefehlt hatte, um meine Träume zu erreichen.

Meine Meinung:

Pixie hat einen unterhaltsamen Charakter, ich mochte ihren Biss und ihre Schlagfertigkeit. Zac hingegen ist am Anfang der typische Sportler, doch das ändert sich schnell. Die Spannungen zwischen den Beiden waren echt lustig, es ist lange her, dass ich so oft beim Lesen gelacht habe. Die Geschichte ist nicht so lang und mir hat vor allem am Ende ein Twist gefehlt, doch Pixies Familiengeschichte bringt trotzdem ein bisschen Abwechslung. Ich mag Aurelia Veltens Schreibstil sehr, man hat wirklich immer das Gefühl, live dabei zu sein und die Funken bei jeder Begegnung von Pixie und Zac fliegen zu sehen. „Single Bells“ hat eine Menge Humor, Liebe und auch ernste Momente. Ich habe das Buch in einem Zug durchgesuchtet und kann es nur empfehlen.

Rezension: Dear Logan

Vielen Dank an den Thienemann-Esslinger Verlag für das Rezensionsexemplar.

Dear Logan

Ally Carter

Klappentext:

Zwei wie Feuer und Eis – spannende Liebesgeschichte in der gefährlichen Wildnis Alaskas.

Als Logan nach sechs Jahren Funkstille plötzlich vor der Tür ihrer Hütte steht, will Maddie ihn am liebsten umbringen. Egal, ob Logan der Sohn des US-Präsidenten ist oder dass sein Lächeln ihr Schmetterlinge verursacht! Doch bevor sie sich über ihre Gefühle für ihn klar werden kann, wird Logan entführt – und plötzlich liegt es an Maddie, ihren ehemals besten Freund zu retten. Dumm nur, dass ein gewaltiger Schneesturm aufzieht und die Zeit unerbittlich gegen sie arbeitet …

Meine Meinung:

Die Geschichte startet mit einem Rückblick in die Kindheit von Maddie und Logan, der dramatisch endet und Maddie aus ihrem Leben im Weißen Haus auf direktem Weg in die eiskalte, einsame Wildnis katapultiert. Die Briefe von Maddie an ihren besten Freund waren eine angenehme Abwechslung in der Geschichte. Man merkt durch sie ganz deutlich wie sich die Freundschaft der Beiden im Laufe der Zeit verändert und sich dann gänzlich in Luft auflöst. Beide hängen bei ihrem Aufeinandertreffen immer noch in der Vergangenheit fest und müssen feststellen, dass ihre Vorstellung des jeweils anderen nicht mehr der Realität entspricht. Beide sind erwachsen geworden, viele unausgesprochene Dinge hängen in der Luft und sie sind plötzlich gezwungen sich diesen zu stellen. Die Geschichte fokussiert sich voll und ganz auf Maddie und Logan und dessen Entführung. Es gibt keine weitere Handlung und auch der Entführer hält sich zurück, so dass es sich manchmal etwas zieht. Die Einsamkeit in der Wildnis und das Gefühl die einzigen Menschen auf der Welt zu sein bringen aber eine gewisse Spannung und trotz des Mangels an weiteren starken Charakteren wird es nie langweilig. Zusammengefasst ein ziemlich gutes Buch.

Rezension: Weltliteratur für Eilige

Vielen Dank an HarperCollins für das Rezensionsexemplar.

Weltliteratur für Eilige

John Atkinson

Klappentext:

Weltliteratur verstehen in 5 Sekunden

Möchten Sie auch gern wissen, worum es in den großen Klassikern der Weltliteratur geht? Aber Sie haben leider keine Zeit, James Joyce, Lew Tolstoi und Marcel Proust zu lesen, weil Ihre Kinder Hunger haben oder Ihr Chef dringend diese Präsentation braucht? Dann ist dieses Buch für Sie gemacht: komplexe Handlungen in einem Satz zusammengefasst, dazu noch eine Illustration, fertig. Schon wissen Sie Bescheid und können auf jeder Party mitreden. Wie praktisch. Und unterhaltsam ist es auch. Viel Vergnügen!

Meine Meinung:

Wer hat noch nie von Macbeth, Beowulf oder Jane Eyre gehört? Diese Klassiker sind wohl jedem ein Begriff, doch wenn es um die eigentliche Handlung geht, war zumindest bei mir oft ein Fragezeichen im Kopf. Denn wenn man mal ehrlich ist, hat man oft keine Zeit oder Lust, diese Schmöker zu lesen. Dieses Buch ist die perfekte Lösung. Simple, farbenfrohe Bilder und ein bis zwei Sätze fassen die klassischen Geschichten der Weltliteratur zusammen. So kann man auf jeden Fall immer mitreden und steht nicht mehr nichts wissend herum. Das Buch ist sehr schön gestaltet, die Illustrationen sehen toll aus und der Buchumschlag fühlt sich hochwertig an. Es sieht selbst fast schon wie ein Klassiker aus. Wer sein Literaturwissen auffrischen möchte oder noch ein Geschenk für jemanden sucht, wird mit diesem Buch definitiv einen Treffer landen.

Rezension: Ein Weihnachtswunder namens George

Vielen Dank an Katie M. Bennett für das Rezensionsexemplar.

Ein Weihnachtswunder namens George

Katie M. Bennett

Klappentext:

Manchmal überwindet die Liebe einfach alles …
Ein winterlicher Liebesroman auf himmlischen vier Pfoten

Als Laurie Parker ihren Mann verliert, bricht eine Welt für sie zusammen. In ihrem Kummer gefangen, wird sogar die Weihnachtszeit zu einer Qual. Doch als sie auf New Yorks Straßen den kranken Mopswelpen George findet, hat Laurie wieder einen Grund zu leben. Gemeinsam mit dem Tierarzt Dr. Andrew Martinez kümmert sich Laurie um den kleinen Hund.

Ryan Parker stirbt irrtümlich. Schuld ist Ava, sein verrückter und manchmal etwas unaufmerksamer Schutzengel. Als Wiedergutmachung erlaubt sie Ryan, noch einmal in Lauries Leben einzugreifen. Denn er hat nur einen Wunsch: Laurie soll glücklich werden! Damit sie wieder Lebensmut findet, schickt er ihr George. Aber ausgerechnet an Weihnachten erleidet George einen schweren Rückfall und um ihn zu retten, muss Laurie eine Entscheidung treffen …

Meine Meinung:

Ein einziger Augenblick zerstört ihr ganzes Leben. Laurie kann und will nicht ohne Ryan weiterleben, daran kann auch ein Hund nichts ändern, auch wenn er sie noch so liebevoll mit seinen Kulleraugen ansieht…

Die Geschichte ist so emotional, da bleibt kein Auge trocken. Jeder, der schon mal einen wichtigen Menschen verloren hat, kann sich wohl sehr gut in Laurie hineinversetzen. Verzweiflung, Trauer, Wut und Unglauben wechseln sich immer wieder ab. Ein Auf und Ab der Gefühle, das sehr authentisch geschrieben wurde, mit einzigartigen Charakteren. Eine aufmunternde Freundin, ein chaotischer Schutzengel, ein niedlicher Hund, die Vielfalt an Protagonisten macht das Buch wirklich unterhaltsam. Ich mochte auch das Konzept der Autorin zum Leben nach dem Tod. Spannend, kreativ und einzigartig. Es ist keine klassische Weihnachtsgeschichte, aber sie berührt das Herz schon mit den ersten Zeilen und lässt am dunklen Horizont ein Licht erscheinen.

Rezension: Verliebt in Mr. Perfect

Vielen Dank an MIRA Taschenbuch für das Rezensionsexemplar.

Verliebt in Mr. Perfect

Sally Thorne

Klappentext:

Mr Perfect trifft auf Queen Chaos!

Manche Menschen passen so perfekt zusammen wie Avocado und Toast – und manche passen so gut zusammen wie Hund und Katze. Bei Darcy und Tom ist es dummerweise die zweite Variante …
Nachts arbeitet die unkonventionelle Darcy in einer zwielichtigen Bikerbar, tagsüber fotografiert sie sexy Unterwäsche. Auch wenn sie manchmal einsam ist, genießt sie ihr chaotisches Leben und ein Glas Wein oder zehn. Bis zu jener Nacht, als sie auf ihrer Veranda eine Überraschung im engen Muscleshirt vorfindet: ihre Jugendliebe Tom. Er will ihr nicht nur bei der Renovierung des Hauses helfen, das sie geerbt hat – er ist auch noch zum ersten Mal seit Ewigkeiten Single! Genie und Wahnsinn treffen aufeinander. Schon bald fliegen die Fetzen …

Meine Meinung:

Darcy ist nicht auf den Mund gefallen und das mag ich sehr, doch ihr Verhalten in Toms Gegenwart war teilweise grenzwertig und bizarr. Mir hat manchmal dadurch die Natürlichkeit gefehlt. Die Story an sich fand ich aber gelungen und unterhaltsam. Auch das Zwillingsding war echt lustig und hat der Geschichte das gewisse Etwas gegeben. Der Schreibstil gefiel mir gut und es wurde nie langweilig. Das Cover allerdings passt meiner Meinung nach überhaupt nicht, es ist viel zu kindlich und mädchenhaft, schon nach den ersten Zeilen merkt man, dass Darcy das komplette Gegenteil davon ist. „Verliebt in Mr. Perfect“ ist trotzdem eine nette romantische Geschichte mit dem nötigen Knistern, perfekt für einen gemütlichen Lesemoment.

Rezension: Die vergessene Stadt

Vielen Dank an dp DIGITAL PUBLISHERS für das Rezensionsexemplar.

Die vergessene Stadt

Java & Glass 2

Emily Dunwood

Klappentext:

Die 17-jährige Java lebt jetzt zwei Leben: ihr eigenes trostloses Dasein als Waise und das von Doppelgängerin Cullinan. Die Programmiererin hat sich in gefährliche Machenschaften verstrickt und schließlich das Ende der unteren, anonymen Stockwerke Deep Citys eingeläutet. Und als wäre das nicht schon anstrengend genug, kommen Glass und Java sich näher als sie sollten.
Während eine Todesliste die Bewohner von Deep City in Angst und Schrecken versetzt, scheint eine Rettung immer weiter in die Ferne zu rücken, denn nur eine hat Hoffnung in Deep City verbreitet – Cullinan. Doch sie existiert nicht mehr und niemand außer Java weiß es …

Meine Meinung:

Im zweiten Teil taucht man noch mehr in das komplexe System aus Geheimnissen, Verschleierungen und Gefahren von Deep City ein und es bleibt schwierig, einen klaren Kopf zu behalten. Im ersten Teil gab es schon viele Charaktere, die irgendwie miteinander verstrickt sind und jede Menge Ortswechsel und in diesem Teil geht es genauso weiter. Man sollte schon sehr aufmerksam lesen, um den Überblick zu behalten. Ich hatte mir erhofft, dass der Titel „Java & Glass“ zu diesem Band besser passt als zu dem Vorherigen, aber er macht für mich immer noch wenig Sinn. Glass ist zwar eine Person, die öfter als andere zur Geltung kommt, aber die Verbindung zu Java bleibt oberflächlich, auch wenn man sich im Laufe der Geschichte etwas öffnet. Das Ende war für mich etwas enttäuschend: Es bahnt sich im Laufe der Geschichte etwas Großes an, um dann in meinen Augen einfach zu verpuffen, da habe ich von der Autorin einfach mehr erwartet, vor allem weil der Rest der Geschichte nur so vor Ideen und Kreativität strotzt. Eine komplexere, durchdachtere Geschichte habe ich aber trotzdem selten gelesen, allein dafür lohnt es sich, das Buch zu lesen.

Rezension: Verflixt & unsichtbar (Folge 1-3)

Vielen Dank an Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar.

Verflixt & unsichtbar (Folge 1-3)

Jana Himmel

Klappentext:

Verflixt und unsichtbar: Mission Undercover

Privatdetektivin Laura Sand ist die beste, wenn es darum geht, Fremdgehern auf die Schliche zu kommen. Denn sie hat einen entscheidenden Vorteil: Laura kann sich unsichtbar machen. Was allerdings nicht ganz so cool ist, wie es klingt. Denn außer ihr selbst wird nichts unsichtbar – kein Kleidungsstück, kein Lippenstift.

Laura könnte es bestens gehen – wenn sie nicht plötzlich zwei riesige Probleme hätte: Erstens wurde der Verlobte ihrer besten Freundin Stefanie ermordet, den sie ohne Auftrag beschattet hatte. Nun ist nicht nur Stefanie stinksauer, sondern Laura ist auch noch die Hauptverdächtige. Und zweitens soll sie für die Detektei ausnahmsweise an einem schwierigen Wirtschaftsfall mitarbeiten, der ihre besonderen Fähigkeiten erstmals wirklich fordert – zumal sie diese nebenher auch immer wieder bei ihren Versuchen einsetzen muss, den wahren Mörder zu finden.

Und dann ist da auch noch Eric, ihr etwas schnöseliger, aber irgendwie doch wahnsinnig gutaussehender Kollege, mit dem die Einzelgängerin plötzlich enger zusammenarbeiten soll, als ihr zunächst lieb ist …

Verflixt und unsichtbar: Mission Geistesblitz

Laura kommt durchgefroren von der Beschattung des Richters zurück – unsichtbar (und nackt natürlich). Auf der Gartenmauer gegenüber von ihrem Haus sitzt ein Teenager, der anzüglich in ihre Richtung grinst. Weil Laura unsichtbar ist, ignoriert sie ihn und denkt nicht weiter darüber nach. Unter der Dusche beschleicht sie ein komisches Gefühl – sie weiß aber einfach nicht warum. Anschließend wälzt sie sich im Bett hin und her und denkt über den Jungen nach. Irgendwas stimmt da nicht. Schließlich folgt sie einer Eingebung und macht sich unsichtbar. Schock! Der Teenager von der Gartenmauer sitzt grinsend auf ihrer Bettkante. Nachdem sich beide von dem Schrecken erholt haben, will Laura herausfinden, wer der Junge ist. Und warum kann sie ihn nur sehen, wenn sie unsichtbar ist? Außerdem muss sie den Fall des Richters lösen …

Verflixt und unsichtbar: Mission Schlupfloch

Laura ist stinkwütend: Will hat ihr Date mit Erik versaut. Der Geist entschuldigt sich damit, dass er glaubt, seine Mutter wäre einem Heiratsschwindler aufgesessen. Die Detektivin mit der besonderen Gabe will dem auf den Grund gehen. Aber auch in der Detektei wartet ein brisanter Fall auf sie: Laura soll eine vermeintlich untreue Tennis-Lady beschatten – ausgerechnet zusammen mit Erik! Und auch in eigener Sache will Laura endlich weiterkommen – aber das Haus von Richter Konstin ist plötzlich leer, und von ihm ist keine Spur mehr zu sehen. Wie soll Laura denn jetzt dem Geheimnis ihrer Kindheit auf die Spur kommen?

Meine Meinung:

Laura ist eine großartige Protagonistin und es macht Spaß, sie bei ihren Abenteuern zu begleiten. Dass sie sich unsichtbar machen kann, aber dafür nackt sein muss, ist echt lustig und hat sie in die ein oder andere interessante Situation gebracht. Ihre Art und ihre Sucht nach neuer Unterwäsche machen sie einfach nur sympathisch und unterhaltsam. Der Schreibstil und die Geschichte fand ich echt gelungen. Die Fälle sind spannend und die Charaktere passen alle super gut. Ich mochte die drei Folgen wirklich sehr und hätte gerne noch weitergelesen. Leider scheint es, als würde es keine Fortsetzung geben, was echt doof ist, da viele Fragen offenbleiben und die Geschichten für mich so nicht weiterzuempfehlen sind. Wer die Fälle lesen mag, kann die Episoden einzeln lesen, aber für diejenigen, die Lauras Geschichte erfahren möchten, wird es wohl kein Ende geben. Schade.

Rezension: Keto-Power

Vielen Dank an GU für das Rezensionsexemplar.

Keto-Power

Simone Weuthen, Marc Weuthen

Klappentext:

Diese Diät ist an Effizienz nicht zu toppen: Sie kombiniert mit Low Carb und Intervallfasten die besten und aktuellsten Abnehmkonzepte zu einer „ketogenen Wunderwaffe“ gegen die Pfunde. Die Autoren betreiben mehrere Webseiten zum Thema und kennen daher die Herausforderungen der Low Carb-Ernährung sehr genau: Streng durchgeführt ist sie hoch effektiv, aber schwer durchzuhalten. Deshalb haben sie einen 4-Wochen-Plan entwickelt, der Sie sanft und schnell in die Ketose und zu Abnehmerfolgen bringt: Schon in der 1. Woche bringen Sie mit Low Carb die Pfunde zum Purzeln. In der 2. Woche wird auf echte ketogene Ernährung umgestellt, in der 3. Woche verstärkt Intervallfasten den Effekt. Die 4. Woche schließlich sorgt für einen sanften Übergang in eine dauerhafte, nachhaltig gesunde Ernährung mit Intervallfasten. Das Buch erklärt lebendig und anhand echter Fallgeschichten, wie das Prinzip wirkt. Es begleitet Sie während des 4-Wochen-Programms und bietet Ihnen 70 leckere Rezepte für morgens, mittags und abends.

Meine Meinung:

Mir war Keto vorher noch kein Begriff, deshalb bezieht sich meine Meinung ausschließlich auf dieses Buch. Zu Beginn wird man in die ketogene Ernährung eingeführt und lernt schnell und einfach das Basiswissen. Erfahrungsberichte verschiedener Personen geben einem dabei von Anfang an ein gutes Gefühl. Der 4-Wochen-Plan ist gut erklärt, man erfährt, wie der Körper positiv und negativ auf die Umstellung reagiert und bekommt Tipps, um entspannt den Ernährungswechsel zu schaffen. Es gibt für jede der 4 Wochen einen Essenplan mit verschiedenen Gerichten. Die Auswahl ist sehr groß und wenn ein Gericht nicht gefällt, tauscht man es einfach gegen ein anderes derselben Tageszeit der Woche aus. Mir hat dieser Plan gut geholfen, um auf der Spur zu bleiben, durch diese Struktur kommt man gar nicht erst in Versuchung. Sinn, Zweck und Auswirkungen jeder Woche werden hier nochmal ausführlich erklärt. Danach folgen dann die Rezepte der Essenspläne und einige Zusatzrezepte als Alternative oder für Zwischendurch, falls es mal einen harten Tag gibt und man nicht zu Ungesundem greifen möchte. Es gibt auch einige Vorschläge für Wasser mit Geschmack, für diejenigen, die ein bisschen Abwechslung brauchen. Das Essen an sich hat mir meistens gut geschmeckt und auch die Umstellung lief besser als geplant. Man isst sehr viele Eier und es wird ab und zu auch mal fettig, wovon man sich aber nicht abschrecken lassen sollte, das hat alles seinen Grund und wird auch im Buch erläutert. Das Ebook ist teilweise etwas umständlich, Tabellen werden oft auf mehreren Seiten angezeigt, was unübersichtlich wird. Ich hatte die Möglichkeit in das Buch zu schauen und muss sagen, dass mir dieses besser gefallen hat. Die Aufmachung ist ganz anders und man sieht alles viel klarer. Ich persönlich würde von dem Ebook abraten und die Papier-Version kaufen, das macht die Suche nach den Rezepten auch einfacher. Etwas, was mich noch verwirrt hat, waren die Bilder zu den Rezepten. Man hatte teilweise das Gefühl, der Fotograf kannte die Rezepte nicht und hat sich einfach was anderes vor die Linse gesetzt. Die Zubereitung und das Anrichten wurden oft ganz anders beschrieben als wie es auf den Fotos aussah. Das hat einen manchmal durcheinandergebracht und ist für mich ein großer Minuspunkt. Es dauert vor allem in den ersten zwei Wochen viel Zeit, abends das Abendessen, das Frühstück und das Mittagsessen vorzubereiten, da man ja noch arbeiten gehen muss und alles schon parat sein muss, aber wenn man die Rezepte einmal kennt, geht das alles quasi von selbst. Das Buch ist ein leichter Einstieg in die ketogene Ernährung und die Rezepte sind allesamt gut in den Alltag integrierbar.