Rezension: Verliebt in Mr. Perfect

Vielen Dank an MIRA Taschenbuch für das Rezensionsexemplar.

Verliebt in Mr. Perfect

Sally Thorne

Klappentext:

Mr Perfect trifft auf Queen Chaos!

Manche Menschen passen so perfekt zusammen wie Avocado und Toast – und manche passen so gut zusammen wie Hund und Katze. Bei Darcy und Tom ist es dummerweise die zweite Variante …
Nachts arbeitet die unkonventionelle Darcy in einer zwielichtigen Bikerbar, tagsüber fotografiert sie sexy Unterwäsche. Auch wenn sie manchmal einsam ist, genießt sie ihr chaotisches Leben und ein Glas Wein oder zehn. Bis zu jener Nacht, als sie auf ihrer Veranda eine Überraschung im engen Muscleshirt vorfindet: ihre Jugendliebe Tom. Er will ihr nicht nur bei der Renovierung des Hauses helfen, das sie geerbt hat – er ist auch noch zum ersten Mal seit Ewigkeiten Single! Genie und Wahnsinn treffen aufeinander. Schon bald fliegen die Fetzen …

Meine Meinung:

Darcy ist nicht auf den Mund gefallen und das mag ich sehr, doch ihr Verhalten in Toms Gegenwart war teilweise grenzwertig und bizarr. Mir hat manchmal dadurch die Natürlichkeit gefehlt. Die Story an sich fand ich aber gelungen und unterhaltsam. Auch das Zwillingsding war echt lustig und hat der Geschichte das gewisse Etwas gegeben. Der Schreibstil gefiel mir gut und es wurde nie langweilig. Das Cover allerdings passt meiner Meinung nach überhaupt nicht, es ist viel zu kindlich und mädchenhaft, schon nach den ersten Zeilen merkt man, dass Darcy das komplette Gegenteil davon ist. „Verliebt in Mr. Perfect“ ist trotzdem eine nette romantische Geschichte mit dem nötigen Knistern, perfekt für einen gemütlichen Lesemoment.

Rezension: Die vergessene Stadt

Vielen Dank an dp DIGITAL PUBLISHERS für das Rezensionsexemplar.

Die vergessene Stadt

Java & Glass 2

Emily Dunwood

Klappentext:

Die 17-jährige Java lebt jetzt zwei Leben: ihr eigenes trostloses Dasein als Waise und das von Doppelgängerin Cullinan. Die Programmiererin hat sich in gefährliche Machenschaften verstrickt und schließlich das Ende der unteren, anonymen Stockwerke Deep Citys eingeläutet. Und als wäre das nicht schon anstrengend genug, kommen Glass und Java sich näher als sie sollten.
Während eine Todesliste die Bewohner von Deep City in Angst und Schrecken versetzt, scheint eine Rettung immer weiter in die Ferne zu rücken, denn nur eine hat Hoffnung in Deep City verbreitet – Cullinan. Doch sie existiert nicht mehr und niemand außer Java weiß es …

Meine Meinung:

Im zweiten Teil taucht man noch mehr in das komplexe System aus Geheimnissen, Verschleierungen und Gefahren von Deep City ein und es bleibt schwierig, einen klaren Kopf zu behalten. Im ersten Teil gab es schon viele Charaktere, die irgendwie miteinander verstrickt sind und jede Menge Ortswechsel und in diesem Teil geht es genauso weiter. Man sollte schon sehr aufmerksam lesen, um den Überblick zu behalten. Ich hatte mir erhofft, dass der Titel „Java & Glass“ zu diesem Band besser passt als zu dem Vorherigen, aber er macht für mich immer noch wenig Sinn. Glass ist zwar eine Person, die öfter als andere zur Geltung kommt, aber die Verbindung zu Java bleibt oberflächlich, auch wenn man sich im Laufe der Geschichte etwas öffnet. Das Ende war für mich etwas enttäuschend: Es bahnt sich im Laufe der Geschichte etwas Großes an, um dann in meinen Augen einfach zu verpuffen, da habe ich von der Autorin einfach mehr erwartet, vor allem weil der Rest der Geschichte nur so vor Ideen und Kreativität strotzt. Eine komplexere, durchdachtere Geschichte habe ich aber trotzdem selten gelesen, allein dafür lohnt es sich, das Buch zu lesen.

Rezension: Verflixt & unsichtbar (Folge 1-3)

Vielen Dank an Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar.

Verflixt & unsichtbar (Folge 1-3)

Jana Himmel

Klappentext:

Verflixt und unsichtbar: Mission Undercover

Privatdetektivin Laura Sand ist die beste, wenn es darum geht, Fremdgehern auf die Schliche zu kommen. Denn sie hat einen entscheidenden Vorteil: Laura kann sich unsichtbar machen. Was allerdings nicht ganz so cool ist, wie es klingt. Denn außer ihr selbst wird nichts unsichtbar – kein Kleidungsstück, kein Lippenstift.

Laura könnte es bestens gehen – wenn sie nicht plötzlich zwei riesige Probleme hätte: Erstens wurde der Verlobte ihrer besten Freundin Stefanie ermordet, den sie ohne Auftrag beschattet hatte. Nun ist nicht nur Stefanie stinksauer, sondern Laura ist auch noch die Hauptverdächtige. Und zweitens soll sie für die Detektei ausnahmsweise an einem schwierigen Wirtschaftsfall mitarbeiten, der ihre besonderen Fähigkeiten erstmals wirklich fordert – zumal sie diese nebenher auch immer wieder bei ihren Versuchen einsetzen muss, den wahren Mörder zu finden.

Und dann ist da auch noch Eric, ihr etwas schnöseliger, aber irgendwie doch wahnsinnig gutaussehender Kollege, mit dem die Einzelgängerin plötzlich enger zusammenarbeiten soll, als ihr zunächst lieb ist …

Verflixt und unsichtbar: Mission Geistesblitz

Laura kommt durchgefroren von der Beschattung des Richters zurück – unsichtbar (und nackt natürlich). Auf der Gartenmauer gegenüber von ihrem Haus sitzt ein Teenager, der anzüglich in ihre Richtung grinst. Weil Laura unsichtbar ist, ignoriert sie ihn und denkt nicht weiter darüber nach. Unter der Dusche beschleicht sie ein komisches Gefühl – sie weiß aber einfach nicht warum. Anschließend wälzt sie sich im Bett hin und her und denkt über den Jungen nach. Irgendwas stimmt da nicht. Schließlich folgt sie einer Eingebung und macht sich unsichtbar. Schock! Der Teenager von der Gartenmauer sitzt grinsend auf ihrer Bettkante. Nachdem sich beide von dem Schrecken erholt haben, will Laura herausfinden, wer der Junge ist. Und warum kann sie ihn nur sehen, wenn sie unsichtbar ist? Außerdem muss sie den Fall des Richters lösen …

Verflixt und unsichtbar: Mission Schlupfloch

Laura ist stinkwütend: Will hat ihr Date mit Erik versaut. Der Geist entschuldigt sich damit, dass er glaubt, seine Mutter wäre einem Heiratsschwindler aufgesessen. Die Detektivin mit der besonderen Gabe will dem auf den Grund gehen. Aber auch in der Detektei wartet ein brisanter Fall auf sie: Laura soll eine vermeintlich untreue Tennis-Lady beschatten – ausgerechnet zusammen mit Erik! Und auch in eigener Sache will Laura endlich weiterkommen – aber das Haus von Richter Konstin ist plötzlich leer, und von ihm ist keine Spur mehr zu sehen. Wie soll Laura denn jetzt dem Geheimnis ihrer Kindheit auf die Spur kommen?

Meine Meinung:

Laura ist eine großartige Protagonistin und es macht Spaß, sie bei ihren Abenteuern zu begleiten. Dass sie sich unsichtbar machen kann, aber dafür nackt sein muss, ist echt lustig und hat sie in die ein oder andere interessante Situation gebracht. Ihre Art und ihre Sucht nach neuer Unterwäsche machen sie einfach nur sympathisch und unterhaltsam. Der Schreibstil und die Geschichte fand ich echt gelungen. Die Fälle sind spannend und die Charaktere passen alle super gut. Ich mochte die drei Folgen wirklich sehr und hätte gerne noch weitergelesen. Leider scheint es, als würde es keine Fortsetzung geben, was echt doof ist, da viele Fragen offenbleiben und die Geschichten für mich so nicht weiterzuempfehlen sind. Wer die Fälle lesen mag, kann die Episoden einzeln lesen, aber für diejenigen, die Lauras Geschichte erfahren möchten, wird es wohl kein Ende geben. Schade.

Rezension: Keto-Power

Vielen Dank an GU für das Rezensionsexemplar.

Keto-Power

Simone Weuthen, Marc Weuthen

Klappentext:

Diese Diät ist an Effizienz nicht zu toppen: Sie kombiniert mit Low Carb und Intervallfasten die besten und aktuellsten Abnehmkonzepte zu einer „ketogenen Wunderwaffe“ gegen die Pfunde. Die Autoren betreiben mehrere Webseiten zum Thema und kennen daher die Herausforderungen der Low Carb-Ernährung sehr genau: Streng durchgeführt ist sie hoch effektiv, aber schwer durchzuhalten. Deshalb haben sie einen 4-Wochen-Plan entwickelt, der Sie sanft und schnell in die Ketose und zu Abnehmerfolgen bringt: Schon in der 1. Woche bringen Sie mit Low Carb die Pfunde zum Purzeln. In der 2. Woche wird auf echte ketogene Ernährung umgestellt, in der 3. Woche verstärkt Intervallfasten den Effekt. Die 4. Woche schließlich sorgt für einen sanften Übergang in eine dauerhafte, nachhaltig gesunde Ernährung mit Intervallfasten. Das Buch erklärt lebendig und anhand echter Fallgeschichten, wie das Prinzip wirkt. Es begleitet Sie während des 4-Wochen-Programms und bietet Ihnen 70 leckere Rezepte für morgens, mittags und abends.

Meine Meinung:

Mir war Keto vorher noch kein Begriff, deshalb bezieht sich meine Meinung ausschließlich auf dieses Buch. Zu Beginn wird man in die ketogene Ernährung eingeführt und lernt schnell und einfach das Basiswissen. Erfahrungsberichte verschiedener Personen geben einem dabei von Anfang an ein gutes Gefühl. Der 4-Wochen-Plan ist gut erklärt, man erfährt, wie der Körper positiv und negativ auf die Umstellung reagiert und bekommt Tipps, um entspannt den Ernährungswechsel zu schaffen. Es gibt für jede der 4 Wochen einen Essenplan mit verschiedenen Gerichten. Die Auswahl ist sehr groß und wenn ein Gericht nicht gefällt, tauscht man es einfach gegen ein anderes derselben Tageszeit der Woche aus. Mir hat dieser Plan gut geholfen, um auf der Spur zu bleiben, durch diese Struktur kommt man gar nicht erst in Versuchung. Sinn, Zweck und Auswirkungen jeder Woche werden hier nochmal ausführlich erklärt. Danach folgen dann die Rezepte der Essenspläne und einige Zusatzrezepte als Alternative oder für Zwischendurch, falls es mal einen harten Tag gibt und man nicht zu Ungesundem greifen möchte. Es gibt auch einige Vorschläge für Wasser mit Geschmack, für diejenigen, die ein bisschen Abwechslung brauchen. Das Essen an sich hat mir meistens gut geschmeckt und auch die Umstellung lief besser als geplant. Man isst sehr viele Eier und es wird ab und zu auch mal fettig, wovon man sich aber nicht abschrecken lassen sollte, das hat alles seinen Grund und wird auch im Buch erläutert. Das Ebook ist teilweise etwas umständlich, Tabellen werden oft auf mehreren Seiten angezeigt, was unübersichtlich wird. Ich hatte die Möglichkeit in das Buch zu schauen und muss sagen, dass mir dieses besser gefallen hat. Die Aufmachung ist ganz anders und man sieht alles viel klarer. Ich persönlich würde von dem Ebook abraten und die Papier-Version kaufen, das macht die Suche nach den Rezepten auch einfacher. Etwas, was mich noch verwirrt hat, waren die Bilder zu den Rezepten. Man hatte teilweise das Gefühl, der Fotograf kannte die Rezepte nicht und hat sich einfach was anderes vor die Linse gesetzt. Die Zubereitung und das Anrichten wurden oft ganz anders beschrieben als wie es auf den Fotos aussah. Das hat einen manchmal durcheinandergebracht und ist für mich ein großer Minuspunkt. Es dauert vor allem in den ersten zwei Wochen viel Zeit, abends das Abendessen, das Frühstück und das Mittagsessen vorzubereiten, da man ja noch arbeiten gehen muss und alles schon parat sein muss, aber wenn man die Rezepte einmal kennt, geht das alles quasi von selbst. Das Buch ist ein leichter Einstieg in die ketogene Ernährung und die Rezepte sind allesamt gut in den Alltag integrierbar.

Frankfurter Buchmesse 2019 – Rückblick

Dieses Jahr durften wir endlich wieder die Frankfurter Buchmesse besuchen und ein paar schöne Tage umgeben von Büchern verbringen. Mika und ich waren bei spannenden Lesungen und interessanten Gesprächen dabei und haben das ein oder andere neue Buch entdeckt. In diesem Rückblick zeigen wir euch, was wir alles während der drei Tage in Frankfurt getrieben haben.

Donnerstag, der 17. Oktober

Als aller erstes haben wir dieses Jahr die Gourmet Gallery Show Kitchen besucht, in der Matthias Gfrörer sein Kochbuch „Gutsküche – Geschmack ist meine Heimat“ vorgestellt hat. Wenn man etwas Gutes isst, fühlt man sich automatisch Zuhause, egal wo man sich gerade befindet und dieses Gefühl möchte er uns mit seinen Rezepten geben. Wir hatten die Chance eins seiner Gerichte zu probieren und waren begeistert.

Danach waren wir in der Halle der ARD, wo man zum Beispiel die neue Version der Tagesschau entdecken konnte, VR-Brillen ausprobieren durfte und bei der Entstehung eines Hörbuchs dabei war.

Anschließend sind wir entspannt durch die Hallen geschlendert und haben die Stände bewundert bevor es zum Bloggertreffen der Verlagsgruppe Oetinger ging, wo uns die Neuerscheinungen vorgestellt wurden.

Zum Abschluss des ersten Tages waren wir dann noch bei Hugendubel, wo Karen McManus über ihr neues Buch „Two can keep a secret“ gesprochen hat. Sie war total nett und hat sich für jeden Zeit genommen.

Freitag, der 18. Oktober

Der zweite Tag hat wieder in der Gourmet Gallery angefangen: dieses Mal mit Aurélie Bastian. Sie hat einiges aus ihrem neuen Buch „Bienvenue – Willkommen bei mir“ gekocht. Eine sympathische Köchin, die uns mit ihrer unterhaltsamen Art mitgerissen hat und Spaß in die Küche bringt. Auch ihre Kreationen waren richtig lecker. Und mit ganz viel Knoblauch… ;D

Danach durften wir am Seminar „Tee – die aromatisierte Flüssigkeit in der Küchenwelt“ von El Tipico teilnehmen. Uns wurden einige interessante Köstlichkeiten, die mit Tee gekocht wurden, aufgetischt. Von Lachs und Ente bis zum Whisky wurde alles mit Tee verfeinert und war echt lecker. Leider habe ich vergessen Fotos der Gerichte zu machen. Das Seminar hat uns auf jeden Fall neue Einblicke in verschiedene Zubereitungsarten gegeben.

Zum Entspannen sind wir danach erstmal wieder ein bisschen durch die Hallen spaziert.

Am Stand von Bold konnte ich dann glücklicherweise noch eins der begehrten, schönen Notizbücher ergattern. Sieht toll aus, oder?

Der Tag ging dann kulinarisch weiter mit Johann Lafer, der sein Buch „Johanns Küche“ vorstellte. Leider war dieser Tagespunkt etwas enttäuschend. Wo die anderen Köche sich die Zeit genommen haben, uns ihre Rezepte näherzubringen, hatte man hier das Gefühl, in einer puren Verkaufsshow zu sein. Die anderen Vorführungen in der Gourmet Gallery konnten da mit Abstand einen positiveren Eindruck hinterlassen. Trotzdem war es interessant, ihn mal live erleben zu dürfen.

Eins meiner Highlights der Messe war danach das Gespräch und die Lesung von Elif Shafak aus ihrem Buch „Unerhörte Stimmen“. Sie ist wirklich eine spannende Frau, der ich am liebsten noch stundenlang zugehört hätte. Obwohl ihr Buch nicht unbedingt mein Genre ist, hing ich an ihren Lippen und war begeistert.

Die detailreichen, kreativen Stände waren dieses Jahr wieder allesamt unglaublich schön, so dass man sich gar nicht satt sehen konnte.

Bevor wir die Messe für diesen Tag verlassen haben, durfte auf keinen Fall ein Foto bei Thalia fehlen.

Abends waren wir dann noch im Universitätsklinikum Frankfurt zu „Mein Leben mit den Toten“ – Stern CRIME im Gespräch mit Alfred Riepertinger.

„Alfred Riepertinger hat als Oberpräparator der Pathologie täglich mit Toten zu tun. In seinen Büchern „Mein Leben mit den Toten“ und „Mumien“ schildert er seine ungewöhnlichsten Fälle aus der Pathologie und seine berührenden Begegnungen mit den Toten und ihren Angehörigen. Im Gespräch mit stern Crime berichtet er über spannende Todesfälle, geheimnisvolle Leichname und über Spurensuche in alten Grüften. Der Frankfurter Pathologe Prof. Peter Wild ergänzt mit Einblicken aus der aktuellen Forschung und wissenschaftlichen Erkenntnissen.“

Darauf habe ich mich am meisten gefreut, da es absolut mein Thema ist. Obwohl es mit meinem Medizinstudium nicht geklappt hat, bin ich der Pathologie immer noch verfallen. Das Gespräch war äußerst interessant und man hat anschließend noch einen Einblick in die Digitalisierung in der Pathologie bekommen. Danach gab es noch einen kleinen Empfang mit leckerem Essen. Ein schöner Tagesabschluss.

Samstag, der 19. Oktober

Auch der letzte Tag hat in der Gourmet Gallery angefangen. Antje De Vries stellte uns ihr „Abenteuer Geschmack“ vor. Auch ihre Kochshow war unterhaltsam und lecker. Rote Beete stand hier wie bei Matthias Gfrörer im Vordergrund.

Danach ging es zur „Azerbaijani dish master class and degustation“. Ein wenig chaotisch, aber trotzdem sympathisch. Es gab Lamm glasiert mit Kirsche und Aubergine. Dazu noch leckeren Wein aus Aserbaidschan. Ein schöner Moment, der uns die Kultur des Landes nähergebracht hat.

Anschließend waren wir im Lesezelt und haben bei einer guten Tasse Tee der Lesung von Ralph Caspers aus seinem Buch „Wenn Riesen reisen“ zugehört. Die Zeichnungen im Hintergrund waren wirklich schön.

Wir haben an diesem Tag auch noch an der Romance-Rallye teilgenommen, wo man nette Leute treffen und miträtseln konnte.

Dann sind wir ganz schnell zur Signierstunde von Mira Valentin gegangen, die wie immer toll aussah.

Eigentlich wollten wir an diesem Tag auch noch an einigen anderen Lesungen und Gesprächen teilnehmen, aber es war leider viel zu voll. Trotzdem hatten wir eine schöne Zeit auf der Buchmesse und freuen uns schon auf das nächste Mal.

Rezension : ON:OFF

Vielen Dank an den Thienemann-Esslinger Verlag für das Rezensionsexemplar.

ON:OFF

Ann-Kristin Gelder

Klappentext:

Niemals hätte Nora damit gerechnet, sich in eine Zielperson zu verlieben. Aber ihr Herz schlägt schon schneller, wenn sie nur an Alex denkt. Und nach einigen Aufträgen weiß sie, dass der Technologiekonzern NGS für seine illegalen Forschungen notfalls über Leichen geht. Aussteigen ist keine Option, auch dafür hat der Konzern gesorgt. Also muss Nora die Bewusstseinssynchronisierung mit Alex durchführen. Doch dann werden die Liebenden nicht mehr zueinander finden, denn ist der eine wach, schläft der andere … Und schlimmer noch: Nora weiß, dass Alex Leben nun am seidenen Faden hängt!

Meine Meinung:

NGS möchte außergewöhnliche Erlebnisse in anderen Körpern ermöglichen, dass diese Körper aber gar nicht wissen, dass sie einen Gast beherbergen, ist den Verantwortlichen egal. Nachdem Noras vorheriger, lebenslustiger Link Selbstmord begangen hat, muss sie sich nun noch mehr in ihre Arbeit stürzen, um NGS zu beweisen, dass sie ihren Platz im Konzern verdient hat. Alex ist ihr neuer Auftrag und sie muss sich mit ihm synchronisieren, um ihn als Link für NGS zu testen. Doch Alex fällt nicht auf ihre, bis ins kleinste Detail durchdachte, Strategie rein und entdeckt die wahre Nora. Nora kommt in einen Konflikt und stellt mehr Fragen als sie sollte und entdeckt immer mehr Ungereimtheiten. Doch soll sie wirklich ihre Karriere für einen Mann riskieren, den sie so gut wie gar nicht kennt?

Am Anfang weiß man überhaupt nicht, um was es geht, erst nach und nach versteht man Nora und ihre Arbeit etwas besser. Sie scheint eine hochintelligente Frau zu sein, doch in manchen Situationen ist sie viel zu naiv, das machte für mich nicht viel Sinn. Mir hat auch ein bisschen das „Drumherum“ gefehlt. Es geht immer nur um Noras Arbeit, über ihr Umfeld, ihre Freunde und Familie erfährt man so gut wie gar nichts. Das Konzept rund um NGS ist zwar interessant, aber bei der Umsetzung konnte es mich nicht ganz mitreißen. Wer den Anfang übersteht, wir ein rasantes Ende erleben, doch bis dahin ist es ein langatmiger Weg. Obwohl die Idee gut ist, gibt es spannendere Dystopien.

Produkttest: VANDINI HYDRO Handcreme

Vielen Dank an Konsumgöttinnen, dass ich die VANDINI HYDRO Handcreme testen durfte.

Ich durfte die Hydro Handcreme von Vandini testen und bin von der Wirkung begeistert. Die Creme sieht nicht nur optisch mit dem modernen, schlichten Design ansprechend aus, sondern ist dazu auch noch vegan, dermatologisch bestätigt, ohne Silikone, ohne Mineralöle und ohne Parabene. Unter dem Motto „Blütenwasser & Pflegekomplex“ spendet die Handcreme pure Feuchtigkeit und sorgt für geschmeidige Hände. Sie duftet nach Magnolienblüte und Mandelmilch und ist sehr angenehm aufzutragen. Sie zieht schnell ein, so dass man sie zu jedem Zeitpunkt anwenden kann, ohne lange zu warten. Die Hände fühlen sich gepflegt und weich an und zusammen mit dem dezenten Duft, fühlt man sich wie bei einer Wellness Behandlung. Vandini konnte mich mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis begeistern und kann locker mit den bekannten Marken mithalten.

Gewinnspiel

Es wird mal wieder Zeit für ein neues Gewinnspiel.

Ihr könnt folgendes Paket bei mir gewinnen:

1 Funko Pop! „Fawkes“

1 Paar Socken „Gryffindor“

1 Harry Potter Tasse „Mischief managed“

Etwas Süßes

Um zu gewinnen:
Solltet ihr meinem Blog folgen und mir einen lieben Kommentar unter diesem Beitrag da lassen.
Das Gewinnspiel läuft auch auf Facebook und Instagram
Dort könnt ihr zusätzliche Lose ergattern. 😊

https://www.facebook.com/einHauchvonBuecherwind/

https://www.instagram.com/nataschasuennen/


Leider können nur die gewinnen, die einen Wohnsitz in Belgien oder Deutschland haben und schon 18 sind. Hiermit hat natürlich niemand außer mir was zu tun… Das Gewinnspiel läuft bis zum 2. November.

Viel Glück 🍀🍀

Rezension: Die letzte Königin – Das schlafende Feuer

Vielen Dank an Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar.

Die letzte Königin – Das schlafende Feuer

Emily R. King

Klappentext:

Sie kämpft für ihre Liebe und das Schicksal ihres Volkes! 
Die achtzehnjährige Kalinda ist behütet bei der Heiligen Schwesternschaft aufgewachsen. Doch ein Besuch des Tyrannen Rajah Tarek reißt sie abrupt aus ihrem friedlichen Leben heraus. Sie soll die hundertste Ehefrau des Herrschers werden – ein Platz, den sie gegen die anderen Ehefrauen und Kurtisanen Tareks im Zweikampf verteidigen muss. Ihr einziger Trost in der feindseligen Welt des Hofes ist ihr junger Leibwächter Deven Naik. Ihn zu lieben ist ihr verboten, doch Kalinda begreift schon bald, dass sie niemals die Frau des grausamen Tarek sein kann. Ihre einzige Chance liegt in der verborgenen Macht, die tief in ihr schlummert … 

Band 1 von „Die letzte Königin“

Meine Meinung:

Der Anfang ist etwas schleppend und man braucht einige Seiten, um die ganzen Chraktere, Götter und deren Religion einzuordnen, aber dann taucht man in eine faszinierende, fantasievolle Welt ein, die einen komplett verzaubert. Kalinda ist eine interessante Protagonistin, die genau wie wir eine neue Welt entdeckt und ihre neue Rolle annimmt, ohne überheblich zu werden. Sie bleibt natürlich und das mach sie sympathisch. Auch die anderen Charakte wurden ihrer Rolle gerecht und passen gut in die Geschichte. Liebe, Kampf, Magie und Spannung finden hier gleichmäßig ihren Platz und der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen, ich konnte mir die farbenfrohen Gewänder und die Umgeben quasi bildlich vorstellen. Die verborgene Macht von Kalinda hat mich etwas überrascht, denn sie kam in Vorfeld in keinster Weise zur Sprache, umso spannender wurde es in der zweiten Hälfte des Buches. Ich hoffe, dass aus ihrem inneren Funken im zweiten Band noch ein großes Feuer wird, das Ende von Band eins verspricht auf jeden Fall eine gefährliche und abenteurreiche Reise.

Rezension: Love vs. Crime: Kacy & Drake III

Vielen Dank an Hippomonte Publishing e.K. für das Rezensionsexemplar.

Love vs. Crime: Kacy & Drake III

Skye Leech & Alisha Mc Shaw

Klappentext:

»Dachtest du wirklich, dass du so einfach davonkommst?«

Abgerechnet wird zum Schluss. Kacy will Silverstone zeigen, wie viel Wahrheit in dieser Aussage steckt. Gemeinsam mit Drake schmiedet sie einen Plan, der keinen Raum für Fehler lässt. Erneut führt ihr Weg sie in die Höhle des Löwen, doch dieses Mal sind die Spielregeln andere.

Drake hat noch eine Rechnung offen und jetzt ist es Zeit, das einzutreiben, was ihm zusteht. Mit Kacy an seiner Seite wird ihm klar: Rache wird am besten kalt und von einem Safeknacker mit seiner Meisterdiebin serviert.

Meine Meinung:

Der finale und interessanteste Teil der Reihe. Es kommen neue Charaktere hinzu, die etwas Abwechslung in die Geschichte bringen und es wird strategischer. Es werden Pläne geschmiedet und es herrscht eine ganz andere Spannung als bei den Vorgängern. Mir hat dieser Band am besten gefallen, weil man hier die Sache etwas ruhiger angegangen ist, man hechtet nicht von einer actiongeladenen Szene zur nächsten und trotzdem ist man immer gespannt, was als nächstes passiert. Die Geschichte wirkt durchdachter, detailreicher und geheimnisvoller.